Journalistenzentrum Deutschland

Termine

11.08.22 12:00 Uhr
11.08.22 14:00 Uhr
18.08.22 12:00 Uhr
18.08.22 16:00 Uhr
18.08.22 16:00 Uhr
25.08.22 12:00 Uhr
25.08.22 14:00 Uhr
01.09.22 12:00 Uhr
01.09.22 16:00 Uhr
01.09.22 16:00 Uhr
08.09.22 12:00 Uhr
08.09.22 14:00 Uhr
15.09.22 12:00 Uhr
15.09.22 16:00 Uhr
15.09.22 16:00 Uhr
22.09.22 12:00 Uhr
22.09.22 14:00 Uhr
29.09.22 12:00 Uhr
06.10.22 12:00 Uhr
06.10.22 16:00 Uhr

Engagement

DPV und bdfj starten turnusmäßige Überprüfung der journalistischen Tätigkeit bei Inhabern eines Presseausweises

21.07.2022

Bei dem Presseausweis der Journalistenverbände DPV und bdfj handelt es sich nicht um einen Mitgliedsausweis, sondern um ein Dokument, welches erst nach Verifizierung der haupt- (DPV) beziehungsweise zweitberuflich journalistischen Tätigkeit ausgestellt wird. Deshalb ist auch von Mitgliedern jährlich ein neuer Antrag auf Verlängerung der Gültigkeit eines Presseausweises zu stellen. Dieses Verfahren dient der Sicherheit und der Akzeptanz im Interesse aller Inhaber eines Presseausweises. Heute startete die turnusmäßige Prüfung gemäß der internen "Arbeitsanweisung zum Prüfverfahren zur Anforderung aktueller Nachweise bei ausgestellten Presseausweisen". Die Ausstellung des Presseausweises ist übrigens im Rahmen der Mitgliedschaft kostenfrei. Wir bedanken uns bei allen Inhabern eines Presseausweises für die Mithilfe.

Ausspähung von Journalisten erschweren

18.07.2022

Auf den Tag genau ein Jahr nach den Enthüllungen über den massenhaften Einsatz der Spähsoftware Pegasus auch gegen Medienschaffende stellt Reporter ohne Grenzen (RSF) sein neu gegründetes Digital Security Lab vor: ein digitalforensisches Labor, durch das den Gefahren der Online-Überwachung besser begegnet werden kann. Es richtet sich an Journalisten, die befürchten, dass ihr Telefon oder ihr Computer digital ausgespäht werden, mit einem Virus infiziert sind oder dass einer ihrer Accounts übernommen wurde. Prinzipiell können sich alle Journalisten an das Digital Security Lab wenden, die einen plausiblen Verdacht haben, aufgrund ihrer Arbeit online ausspioniert worden zu sein. Begründet ist die Sorge zum Beispiel, wenn eine Person ausgefeilte Phishing-Nachrichten erhalten hat. Weitere Verdachtsmomente sind unerklärbare Informationslecks oder allgemeine Repressionen durch einen autoritären Staat. Die Bedrohung ist potenziell umso größer, je mehr die journalistische Arbeit mächtigen und einflussreichen Menschen missfällt. Im Digital Security Lab werden die Endgeräte Medienschaffender auf Spuren bekannter Spähtechnologie geprüft. Viele Angreifer verwenden Phishing-Tricks, um Betroffene dazu zu bewegen, einen Link anzuklicken oder einen Anhang zu öffnen. Deshalb beginnt die Spurensuche etwa bei verdächtigen Nachrichten, um herauszufinden, ob sich dahinter Spyware verbirgt. Des Weiteren untersucht das Team installierte Programme und sichtet sonstige Datenspuren, die Hinweise auf zuvor ausgeführte Programme oder Aktivitäten geben. Zudem kann das Verhalten von Endgeräten Aufschluss geben, also zum Beispiel, welche Internetverbindungen von dem Gerät ausgehen. Durch Recherchen eines internationalen Medienverbunds wurde vor einem Jahr bekannt, dass Telefone von zehntausenden Politikern, Menschenrechtsaktivisten und Journalisten potenziell durch die Spionage-Software Pegasus überwacht wurden. Reporter ohne Grenzen bietet Beratung bei speziellen Sicherheitsproblemen und einen Helpdesk, an den sich Medienschaffende hilfesuchend mit individuellen Problemen wenden können. Im Rahmen ihrer 3-Sterne-Mitgliedschaft bei RSF unterstützen die Berufsverbände DPV und bdfj das Digital Security Lab. Mit gezielten Maßnahmen wird die Überwachung von Journalisten und anderen Dritten bekämpft.

Gespräche mit Journalisten aus Deutschland, Österreich, Italien und der Schweiz

16. - 20.06.2022

Vertreter des Journalistenzentrum Deutschland reisen durch mehrere Länder, um von den Journalisten vor Ort direkten Zugang zu den Bedürfnissen unserer Branche zu bekommen. Besonders fällt dabei auf, dass die Nachwirkungen der Corona-Maßnahmen weiter anhalten. So finden insgesamt weniger Präsenz-Veranstaltungen statt, welche gerade für den Lokalredakteur eine wichtige Informationsquelle bedeuten. In mehreren Gesprächsrunden werden Anregungen erfasst, um speziell in den Bereichen Vergütung von Freiberuflern und Meinungsfreiheit das Engagement zu verstärken.


BDFJ BUNDESVEREINIGUNG DER FACHJOURNALISTEN

journalistenblatt 2-22

Neue Ausgabe des journalistenblatt erschienen
Die aktuelle Ausgabe des journalistenblatt beschäftigt sich u.a. mit diesen Themen:

  • arte wird 30 – Der Sender hat Europa im Herzen
  • Ein Besuch an der Grenze des Sagbaren – Meinungsfreiheit contra Persönlichkeitsrecht
  • Alles wird teurer - Sie auch? Teil 2 der Miniserie zur Selbstvermarktung Freischaffender
  • Meta-was? Was steckt hinter dem neuen Begriff Metaverse?

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"Wir denken europäisch"

Redaktionsleiterin Carolin Ollivier im Interview

Seit 2006 ist Carolin Ollivier bei arte in Straßburg, 2014 wird sie Redaktionsleiterin des arte-Journals. Im Interview macht sie deutlich, dass sie nicht mehr zwischen deutschen oder französischen Themen abwägt, sondern längst eine europäische Perspektive eingenommen hat. Und die 48-Jährige hat ein ungewöhnliches Problem: Sie braucht mehr Männerstimmen im Sender.

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arte wird 30

Wie bei keinem zweiter Sender fließt in den Adern des grenzüberschreitenden Kulturkanals A.R.T.E. (Association Relative à la Télévision Européenne, auch arte geschrieben) der europäische Gedanke. Was 1992 als deutsch-französische Koproduktion gestartet ist, hat sich mittlerweile zu einem breiten Kulturangebot entwickelt, welches auch in den anderen Ländern Europas Beachtung findet. Das journalistenblatt gratuliert mit einer großen Strecke zum 30. Geburtstag.

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journalistenblatt 1-22

Neue Ausgabe des journalistenblatt erschienen
Die aktuelle Ausgabe des journalistenblatt beschäftigt sich u.a. mit diesen Themen:

  • Die Macht der Reichweite – ein Besuch beim RedaktionsNetzwerkDeutschland RND
  • Friedensnobelpreis 2021 – Hohe Auszeichnung für zwei Journalisten
  • KI im Journalismus – Beim BR kümmert sich eine ganze Abteilung um dieses Thema
  • Alles wird teurer – Sie auch? Preisfindung für Medienschaffende

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RedaktionsNetzwerkDeutschland

Chefredakteur Marco Fenske im Interview

Gesamtverantwortlich für die überregionalen Inhalte aller 62 Tageszeitungen und Partner des RND ist Chefredakteur Marco Fenske. Der 37-jährige Journalist ist gleichzeitig Geschäftsführer von der RND Berlin GmbH und der Sportbuzzer GmbH. Im Interview mit dem journalistenblatt spricht er unter anderem über die Entstehungsgeschichte des RedaktionsNetzwerkDeutschland, steigende Papierpreise, Diversität in Führungspositionen und wie er es schaffen will, Marktführer im Bereich Mantelproduktion für Tageszeitungen in Deutschland zu bleiben.

Foto: Bernd Lammel

KI im Journalismus

Wie können und dürfen Algorithmen eingesetzt werden?

Künstliche Intelligenz wird in Sendeanstalten und Verlagen Einzug halten und zunehmend der Automation der Redaktionsarbeit dienen. Wie können und wie dürfen Algorithmen eingesetzt werden? Wo stoßen wir damit an handwerkliche, journalistische und ethische Grenzen?
Für das Journalistenblatt hat Gunter Becker mit der Leiterin des AI + Automation Lab des Bayerischen Rundfunks und Co-Lead des investigativen Datenjournalismus-Teams BR Data, Uli Köppen, gesprochen. Ihre Einschätzungen dazu finden Sie im nächsten journalistenblatt.

Foto: Lisa Hinder

journalistenblatt 4-21

Neue Ausgabe des journalistenblatt erschienen
Die aktuelle Ausgabe des journalistenblatt beschäftigt sich u.a. mit diesen Themen:

  • Helfen Sie uns! – Frauen haben in Afghanistan nach der Machtübernahme der Taliban keine Rechte mehr
  • Pegasus – der Feind in deinem Smartphone
  • Die Mischung machts – KI-Software Artbreeder im Praxistest
  • Steuertipps – Arbeitszimmer oder Homeoffice von der Steuer absetzen

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Kampfzone Wörtersee

Das so genannte Gendern, also das krampfhafte Benennen männllicher, weiblicher und geschlechtsneutraler Formen in der deutschen Sprache, treibt nicht nur seltsame Stilblüten hervor. Mit dem Gendern ist auch wieder die Frage nach der so genannten Political Correctnes in den Vordergrund gerückt. Hans D. Baumann, Lesern des journalistenblatts besser unter seinem Autorennamen "Doc Baumann" als Photoshop-Experte bekannt, setzt sich im neuen journalistenblatt gekonnt virtuos mit dem Getöse um neue Sprachnormen und das Ausheben neuer Gräben auseinander.


Kreativ gründen – Finden Sie Ihre eigene Nische!

Um als Freiberufler erfolgreich zu sein, muss man viele Herausforderungen meistern. Eine davon ist, seine eigene Nische zu finden, in der man sich spezialisiert. Walther Bruckschen, Gründungsberater von DPV und bdfj, stellt in der neuen Ausgabe des journalistenblatt vor, was man bei einer Gründung beachten sollte. Und wie man damit erfolgreich werden kann.


journalistenblatt 3-21

Neue Ausgabe des journalistenblatt erschienen
Die aktuelle Ausgabe des journalistenblatt beschäftigt sich u.a. mit diesen Themen:

  • ARD-Mediathek vs. Netflix & Co. - Channelmanager Florian Hager im Interview
  • Die Zukunft von ARD und ZDF - Vorschläge und Ideen für einen radikalen Wandel
  • Drohender Kummer mit der Nummer - Höhlt die "Bürgeridentifikationsnummer" den Datenschutz aus?
  • Eine Welt ohne gewerbliche Schutzrechte - ein ziemlich trauriger Ort

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Machen Sie es gut, Martin Perscheid!

Mit großer Betroffenheit haben DPV und bdfj vom Tod des Cartoonisten Martin Perscheid erfahren. Der 55-Jährige ist am 31. Juli 2021 seinem Krebsleiden erlegen.

Das journalistenblatt hatte die Ehre, mit dem Ausnahmekünstler ein Interview zu führen. In seiner ihm eigenen humorigen Art antwortete er auf die Fragen - mit Cartoons. Sie finden es in Ausgabe 1-2019 auf den Seiten 24 ff.

Wir verneigen uns vor einem Ausnahmekünstler! Seinen Angehörigen gehört unser Mitgefühl!

Machen Sie es gut, Martin Perscheid! Sie werden uns fehlen.


journalistenblatt 2-21

Neue Ausgabe des journalistenblatt erschienen
Die aktuelle Ausgabe des journalistenblatt beschäftigt sich u.a. mit diesen Themen:

    • "Wir haben die Aufgabe, Deutschland zusammenzuhalten!" - ZDF-Chefredakteur Dr. Peter Frey zur Berichterstattung in Zeiten von Corona
    • Reporter-Legende Wallraff - Der investigative Vollblut-Journalist denkt nicht ans aufhören
    • Datenschutz ist Menschenschutz - Albrecht Ude zum Unvermögen deutscher Politiker
    • Ich schaffs nicht mehr allein - Auch Medienschaffende müssen manchmal Mitarbeiter einstellen

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    Niederländischer Sender NOS:

    Journalisten als Zielscheibe

    Übergriffe auf Redakteure, die bedroht, angepöbelt und geschlagen werden, gibt es nicht nur in Deutschland. Die Reporter des niederländischen Senders NOS werden seit vergangenem Jahr sogar unter bestimmten Umständen von Personenschützern bei ihrer Arbeit begleitet. Aus Angst vor Übergriffen entfernte der Sender im vergangenen Oktober alle Logos und Schriftzüge von seinen Übertragungswagen. Im neuen journalistenblatt spricht der Chefredakteur von NOS, Marcel Gelauff, über die Situation der Journalisten des Fernsehsenders.

    www.journalistenblatt.de


    Dr. Peter Frey (ZDF) im Interview

    "Wir haben die Aufgabe, Deutschland zusammenzuhalten!"

    Seit elf Jahren ist Dr. Peter Frey Chefredakteur des öffentlich-rechtlichen Senders Zweites Deutsches Fernsehen (ZDF). Unter seiner Führung hat das ZDF den Schritt in die digitale Welt gemacht und das Durchschnittsalter der Zuschauer gesenkt. Die derzeitige Corona-Pandemie sieht der Vollblut-Journalist auch als Treiber für neue Medienformate und -inhalte. In der nächsten Ausgabe des journalistenblatt, die Ende Mai erscheint, erläutert er im Interview die Gründe dafür.

    www.journalistenblatt.de


    Universitätsstudie zu Leidenschaft und Erfolg von Kreativschaffenden

    Mit wie viel Freude und Begeisterung arbeiten wir in unserem Beruf als Journalist?

    Um dazu mehr herauszufinden, laden Sie DPV und bdfj in Zusammenarbeit mit der Hochschule Macromedia herzlich zur Teilnahme an der Studie zu Leidenschaft und Erfolg in der Kultur- und Kreativwirtschaft ein.

    Denn vielleicht haben Sie sich auch schon einmal gefragt, ob Sie das, was Sie tun, leidenschaftlich gerne tun und wie das mit Ihrer Performance und Ihrer Zufriedenheit zusammenhängt? Genau das möchte diese Studie herausfinden. Der Fragebogen bietet Ihnen eine strukturierte Möglichkeit, um Ihre Leidenschaft, Ihre Projekte und Ihr Handeln anonym zu reflektieren: 

    Aussagekräftige Daten erfordern eine rege Teilnahme. Im Gegenzug bekommen wir als Verband eine Auswertung der Studienergebnisse, die zeigt, wie Leidenschaft und erfolgreiches Handeln zusammenhängen. Es würde uns sehr freuen, wenn viele von Ihnen mit dabei sind!

    Zu der qualitativen Vorstudie gibt es ein Video-Abstract in englischer Sprache, das den Forschungsansatz kurz zusammenfasst: https://www.youtube.com/watch?v=X51A6noaFyQ

    Hinter der Studie stecken Stefan Schulte-Holthaus (Professor für Musikmanagement an der Hochschule Macromedia in München. Er forscht an der Uni Hohenheim zu Unternehmertum von Kreativschaffenden) und Andreas Kuckertz (Professor für Unternehmertum und Unternehmensgründungen -Entrepreneurship- an der Universität Hohenheim. Er ist Präsident des Förderkreis Gründungsforschung e.V. FGF, der größten wissenschaftlichen Vereinigung im DACH-Raum zu den Themen Entrepreneurship, Innovation und Mittelstand).


    journalistenblatt 1-21

    Neue Ausgabe des journalistenblatt erschienen
    Die aktuelle Ausgabe des journalistenblatt beschäftigt sich u.a. mit diesen Themen:

      • Medienwandel im digitalen Zeitalter - Tilo Jung im Interview
      • Junge Zielgruppen zurückgewinnen - Christoph Augenstein im Interview
      • Journalisten - Lästige Schnüffler oder Helden der Demokratie?
      • Ran ans Motiv! Die Fotolegende Günter Zint

      Hier gelangen Sie zum journalistenblatt


      Chance für Medienschaffende

      Existenzgründung aus dem Homeoffice

      Die Pandemie zwingt viele Menschen ins Homeoffice. Für manche ein Segen, für manche ein Fluch. Doch das Homeoffice bietet auch Chancen, sich neu zu definieren.

      Walther Bruckschen, Journalisten- und Existenzgründerberater von DPV/bdfj, hat sich so seine Gedanken gemacht um das, was möglich ist. Der Medienberuf ist wie geschaffen fürs Homeoffice – oder gar fürs Arbeiten von überall auf der Welt. Zumindest für viele, die journalistisch arbeiten und nicht auf den persönlichen Kontakt zu Informanten oder die Recherche vor Ort angewiesen sind.

      Worauf Medienschaffende achten sollten, wenn sie ihre Selbstständigkeit von zuhause aus beginnen, hat er im neuen journalistenblatt 1-21 zusammengestellt.

      www.journalistenblatt.de


      Mit Übermedien über Medien reden ...

      Mit Übermedien über Medien reden ...

      Stefan Niggemeier und Boris Rosenkranz haben es geschafft: Sie sind zu echten Medienunternehmern geworden. Ihre Seite Übermedien, den meisten Lesern wohl als „Uebermedien“ bekannt, trägt sich. Ein Redaktionsleiter wurde eingestellt, es gibt einen festen Stamm von freien Mitarbeitern. Medienkritik als Fulltimejob.

      Die beiden Medienmacher haben von Beginn an darauf gesetzt, sich durch Abonnentenund nicht durch Werbung finanzieren zu wollen. Ein Glücksfall in der derzeitigen Situation: Mit derzeit über 5.000 Abonennten und keinen merklichen Werbeeinbrüchen steht ihr Unternehmen gut da. Und ist auf Expansionskurs, seit kurzem verstärkt Jürn Kruse als festangestellter Redaktionsleiter das Team.

      Für das journalistenblatt haben sich die beiden Gründer Zeit für ein ausfühliches Interview genommen. Sie finden es in Ausgabe 4-2020 ab Seite 12.

      www.journalistenblatt.de

      www.uebermedien.de

       

       


      IPI World Congress 2020


      Aktuelle Corona-Hilfen

      Aktueller Überblick zu den bewilligten Finanzierungsvolumen

      Auf seiner Website veröffentlicht das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) am 26. August 2020 einen aktualisierten illustrierten Überblick zu den bewilligten Finanzierungsvolumen. Insgesamt wurden zum Stichtag 25. August 2020 Corona-Hilfen im Volumen von 69,3 Milliarden Euro genehmigt. Diese setzen sich zusammen aus dem KfW-Sonderprogramm (45 Milliarden Euro), den Soforthilfen für kleine Unternehmen, Selbstständige und Freiberufler (mindestens 14,3 Milliarden Euro), dem Wirtschaftsstabilisierungsfonds (6,2 Milliarden Euro) sowie den Bürgschaften der Bürgschaftsbanken (856 Millionen Euro) und Großbürgschaften (2,7 Milliarden Euro).


      Corona

      Weitere Corona-Hilfen für Journalisten

      Wichtigster Zuschuss in der ersten Phase der Corona-Hilfsprogramme war die sogenannte Soforthilfe des Bundes für Kleinstunternehmen und Solo-Selbstständige und Angehörige der Freien Berufe. Die Soforthilfe bestand aus nicht-rückzahlbaren Zuschüssen zu den Betriebskosten. Allerdings war eine Antragstellung für die Soforthilfe nur bis zum 31. Mai möglich. Anträge, die bis zu diesem Datum gestellt wurden, werden von den zuständigen Behörden weiter bearbeitet. Für die Monate Juni bis August hat die Regierungskoalition am 3. Juni ein Anschlussprogramm als Überbrückungshilfe beschlossen. Für dieses Programm stellt der Bund bis zu 25 Milliarden Euro bereit. Im aktuellen journalistenblatt 3-20 informieren wir dazu ausführlich ab Seite 24.


      Corona-Soforthilfe für freie Berufe

      Journalistenzentrum Deutschland und der Bundesverband der Freien Berufe schlagen erweiterte Antragsfrist vor: Liquiditätshilfen sollten über einen hinreichenden Zeitraum zur Verfügung stehen 


      Appell an die Politik:

      Journalisten müssen ausreichend unterstützt werden

      „Journalisten, egal ob angestellt, freiberuflich oder selbständig tätig, sind gerade in Zeiten wie diesen eine wichtige Stütze und ein Garant für den Informations- und Wissensaustausch zwischen Behörden, Gesundheitsinstitutionen und der Bevölkerung“, sagt Christian Laufkötter, Pressesprecher der beiden Berufsverbände DPV Deutscher Presse Verband – Verband für Journalisten und bdfj Bundesvereinigung der Fachjournalisten. „Deshalb muss ihnen unbürokratisch und schnell die Ausübung ihrer Arbeit ermöglicht werden. Wir appellieren darum an die Politik, unsere Kolleginnen und Kollegen nicht im Regen stehen zu lassen, sondern ihnen ebenfalls mit Bundes- oder Landesmitteln die Existenz zu sichern und damit die Fortsetzung ihrer wichtigen Arbeit zu gewährleisten.“

      Mehrere Bundesländer (z.B. Nordrhein-Westfalen oder Brandenburg) haben Journalisten bereits in die Liste der systemrelevanten Berufe aufgenommen.

      Weitere Informationen finden Sie hier

      Coronakrise

      Alle wichtigen Ansprechpartner, alle Hilfsprogramme der Länder im Überblick

      Von der Coronakrise zum Konjunkturrückgang: Zahlreiche Medienschaffende sind jetzt wirtschaftlich besonders betroffen. Das betrifft angestellte Kollegen ebenso wie freiberuflich oder selbständig tätige Journalisten. Die Bundesländer haben erste Soforthilfen aufgelegt, welche sofort oder in Kürze beantragt werden können. Bei Bedarf können Sie sich bewerben. HIER erhalten Sie alle wichtigen Ansprechpartner und Informationen.


      IPI installiert neue Online-Plattform:

      Journalisten erhalten Hilfe bei Online-Angriffen

      Das International Press Institute (IPI) bietet über die Onlineplattform Ontheline wichtige Informationen für Journalisten, die von Online-Angriffen bedroht sind. Zwei neue Videoserien geben praktische Tipps für den Alltag. Die kürzlich eingeführte Newsroom-Onlineplattform Ontheline (https://newsrooms-ontheline.ipi.media) bietet Tools und Empfehlungen, mit denen Journalisten und Redaktionen Abwehrmaßnahmen gegen Online-Belästigungen entwickeln können.

      Weitere Informationen erhalten Sie hier.


      Lensing ./. Stadt Dortmund II:

      Erfolgreiche Klage des Medienhauses Lensing gegen die Stadt Dortmund

      Landgericht Dortmund bestätigt Rechtsauffassung des Verlags • Internetangebot der Stadt Dortmund verstößt gegen Artikel 5 des Grundgesetzes • Urteil hat Signalwirkung für alle Kommunen

      In einem mit Spannung erwarteten Urteil hat das Landgericht Dortmund der Klage des Medienhauses Lensing stattgegeben und  die Stadt Dortmund verurteilt, ihr Internetangebot nicht mehr im Sinne eines freien Presseangebots zu gestalten. Die Richter folgten damit der Auffassung des Medienhauses Lensing, welches in dem Internetangebot der Stadt Dortmund einen Verstoß gegen das grundgesetzlich verankerte Prinzip der Staatsferne der Presse sahen.

      Das Urteil ist zzt. noch nicht rechtskräftig. Die Stadt Dortmund prüft, ob sie weitere rechtliche Schritte unternehmen wird.

      Weitere Informationen finden Sie hier.


      Presseratgeber

      DPV und bdfj überarbeiten ihre medienpolitischen Thesen

      Aus aktuellem Anlasse haben die Journalistenverbände DPV und bdfj ihre medienpolitischen Thesen überarbeitet. Besonders zu erwähnen sind dabei die Ausführungen zum Thema Datenschutz. Die Berufsverbände engagieren sich damit weiterhin vorbehaltslos für die Meinungs- und Pressefreiheit.


      Sie sind zweitberuflich als Journalist tätig?

      Mitglied werden und Presseausweis beantragen

      Mitglieder der bdfj müssen ihre zweitberuflich journalistische Tätigkeit nachweisen und können dann einen anerkannten Presseausweis und ein PKW-Schild erhalten. Die Ausstellung erfolgt kostenlos. Exklusiv in Deutschland stellt die bdfj auch einen Internationalen Presseausweis (IAJ) aus. Damit wird Journalisten ein Werkzeug in die Hand gegeben, welches die Arbeit insbesondere im Ausland erleichtert. Im Gegensatz zu anderen großen Journalistenverbänden stellt der Berufsverband den Internationalen Presseausweis samt PKW-Schild auch an Nicht-Mitglieder aus. Weitere Infos finden Sie hier.


      Sie haben Fragen zum Presseausweis?

      Alle Informationen zum Presseausweis auf einer Seite

      Der Presseausweis - Unschätzbares Hilfsmittel

      Der Presseausweis ist ein wichtiges Hilfsmittel für Journalisten, unabhängig davon, ob diese haupt- oder nebenberuflich tätig sind. Er erleichtert die Legitimation gegenüber Veranstaltern, Behörden oder Unternehmen und ist damit ein wichtiges Instrument der Pressefreiheit in Deutschland. Hier finden Sie alle Fragen zum deutschen sowie Internationalen Presseausweis in einer Zusammenfassung


      Mastercard Gold exklusiv für Mitglieder

      PressCreditCard

      Die Mitgliedschaft in dem Berufsverband beinhaltet einen geldwerten Vorteil: die exklusive und kostenfreie PressCreditCard. Dabei handelt es sich um eine gebührenfreie MasterCard Gold, welche ausschließlich für die Journalisten von DPV und bdfj sowie deren Lebenspartner erhältlich ist.

      Für weitere Informationen bitte hier klicken.