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DPV und bdfj organisieren Jahresversammlung von IPI-Deutschland

Das Deutsche Nationalkomitee des International Press Institute (IPI) veranstaltet heute auf Einladung des Journalistenzentrum Deutschland seine Jahresversammlung in Hamburg. Neben Formalien fand vor allem der Vortrag von Scott Griffen (Gast: Scott Griffen, IPI Deputy Director) großen Anklang, welcher über die Arbeit und aktuelle Projekte des IPI-Hauptquartiers sowie über den Weltkongress in New York berichtet. Im Berichtszeitraum 2021 war weltweit wieder eine Zunahme von Beeinträchtigungen der Arbeit von Journalisten zu verzeichnen. Bedrohungen, Einschüchterungen, persönliche Angriffe, Strafverfolgungsmaßnahmen bis hin zu Tötungen zeigen, wie wichtig und relevant das Engagement von IPI gerade in der heutigen Zeit ist mit den weltweiten Auswirkungen auf das gesellschaftliche Miteinander, die Wirtschaftsbeziehungen und Warenströme und den sich verschlechternden Zustand der Presse- und Medienfreiheit in vielen Ländern. Die Pandemie ist von vielen Regierungen als Vorwand genutzt worden, die freie Berichterstattung von Journalisten weiter einzuschränken. Aber auch in Deutschland hat „Reporter ohne Grenzen“ im jährlichen „Bericht zur Lage der Pressefreiheit“ eine Verschlechterung der Situation für Journalisten konstatiert und die Bundesrepublik von „gut“ auf „zufriedenstellend“ herabgestuft. Mit der Folge, dass Deutschland in der Rangliste von Platz 11 auf Platz 13 zurückgefallen ist. Die Gründe dafür listet unter anderem der jährliche Bericht „Feindbild Journalist“ des European Centre for Press and Media Freedom (ESPMF) auf, der die Angriffe auf die Kollegen dokumentiert. Das deutsche Nationalkomitee hat die Verlegerinitiative unterstützt, mit der die deutschen Medienhäuser zur Unterstützung der gemeinsamen Sache, dem Schutz der Presse- und Medienfreiheit, aufgerufen werden. Anfang März letzten Jahres hat Reporter ohne Grenzen in Kooperation mit dem Komitee zum Schutz von Journalisten (CPJ) und dem International Center for Journalists (ICFJ) eine Video-Kampagne zur Unterstützung der philippinischen Journalistin Maria Ressa initiiert. Für das Deutsche IPI-Nationalkomitee hat die Vorsitzende Karola Wille mit einem Videostatement zu dieser Aktion beigetragen. Vielleicht hat diese weltweite Unterstützungsaktion ja ein klein wenig dazu beigetragen, dass Maria Ressa gemeinsam mit dem russischen Journalisten Dimitri Muratov im vergangenen Dezember der Friedensnobelpreis verliehen worden ist. Diese Preisverleihung hat das Licht der Öffentlichkeit nicht nur auf das bemerkenswerte Wirken der beiden Preisträger gerichtet, sondern auch auf die Bedeutung von freier Berichterstattung und freien Zugang zu Informationen für das gesellschaftliche Miteinander innerhalb und zwischen den Völkern. Maria Ressa  ist Board Member von IPI. Am 3. Mai, dem Internationalen Tag der Pressefreiheit, hat das Deutsche Nationalkomitee wieder eine Pressemitteilung veröffentlicht und dabei insbesondere die „10 Empfehlungen“ des IPI für die Demokratien der Welt zur Stärkung der Presse- und Medienfreiheit im In- und Ausland verstärkt. Bei den Wahlen zum zweiköpfigen IPI-Vorstand wurde ein Vertreter des Journalistenzentrum Deutschland bestätigt.

DPV und bdfj organisieren Jahresversammlung von IPI-Deutschland

Das Deutsche Nationalkomitee des International Press Institute (IPI) veranstaltet heute auf Einladung des Journalistenzentrum Deutschland seine Jahresversammlung in Hamburg. Neben Formalien fand vor allem der Vortrag von Scott Griffen (Gast: Scott Griffen, IPI Deputy Director) großen Anklang, welcher über die Arbeit und aktuelle Projekte des IPI-Hauptquartiers sowie über den Weltkongress in New York berichtet. Im Berichtszeitraum 2021 war weltweit wieder eine Zunahme von Beeinträchtigungen der Arbeit von Journalisten zu verzeichnen. Bedrohungen, Einschüchterungen, persönliche Angriffe, Strafverfolgungsmaßnahmen bis hin zu Tötungen zeigen, wie wichtig und relevant das Engagement von IPI gerade in der heutigen Zeit ist mit den weltweiten Auswirkungen auf das gesellschaftliche Miteinander, die Wirtschaftsbeziehungen und Warenströme und den sich verschlechternden Zustand der Presse- und Medienfreiheit in vielen Ländern. Die Pandemie ist von vielen Regierungen als Vorwand genutzt worden, die freie Berichterstattung von Journalisten weiter einzuschränken. Aber auch in Deutschland hat „Reporter ohne Grenzen“ im jährlichen „Bericht zur Lage der Pressefreiheit“ eine Verschlechterung der Situation für Journalisten konstatiert und die Bundesrepublik von „gut“ auf „zufriedenstellend“ herabgestuft. Mit der Folge, dass Deutschland in der Rangliste von Platz 11 auf Platz 13 zurückgefallen ist. Die Gründe dafür listet unter anderem der jährliche Bericht „Feindbild Journalist“ des European Centre for Press and Media Freedom (ESPMF) auf, der die Angriffe auf die Kollegen dokumentiert. Das deutsche Nationalkomitee hat die Verlegerinitiative unterstützt, mit der die deutschen Medienhäuser zur Unterstützung der gemeinsamen Sache, dem Schutz der Presse- und Medienfreiheit, aufgerufen werden. Anfang März letzten Jahres hat Reporter ohne Grenzen in Kooperation mit dem Komitee zum Schutz von Journalisten (CPJ) und dem International Center for Journalists (ICFJ) eine Video-Kampagne zur Unterstützung der philippinischen Journalistin Maria Ressa initiiert. Für das Deutsche IPI-Nationalkomitee hat die Vorsitzende Karola Wille mit einem Videostatement zu dieser Aktion beigetragen. Vielleicht hat diese weltweite Unterstützungsaktion ja ein klein wenig dazu beigetragen, dass Maria Ressa gemeinsam mit dem russischen Journalisten Dimitri Muratov im vergangenen Dezember der Friedensnobelpreis verliehen worden ist. Diese Preisverleihung hat das Licht der Öffentlichkeit nicht nur auf das bemerkenswerte Wirken der beiden Preisträger gerichtet, sondern auch auf die Bedeutung von freier Berichterstattung und freien Zugang zu Informationen für das gesellschaftliche Miteinander innerhalb und zwischen den Völkern. Maria Ressa  ist Board Member von IPI. Am 3. Mai, dem Internationalen Tag der Pressefreiheit, hat das Deutsche Nationalkomitee wieder eine Pressemitteilung veröffentlicht und dabei insbesondere die „10 Empfehlungen“ des IPI für die Demokratien der Welt zur Stärkung der Presse- und Medienfreiheit im In- und Ausland verstärkt. Bei den Wahlen zum zweiköpfigen IPI-Vorstand wurde ein Vertreter des Journalistenzentrum Deutschland bestätigt.