Journalistenzentrum Deutschland

Zielgerichtete und effektive Hilfsmaßnahmen für die Medien

24.12.2020

Die zweite Welle der Corona-Krise stellt auch Medien-Unternehmen in Deutschland weiterhin vor außergewöhnliche Herausforderungen. Um die wirtschaftliche Erholung nicht zu gefährden, werden nie dagewesene staatliche Maßnahmen auf den Weg gebracht. Doch wie wirken steuerliche und nicht-steuerliche Maßnahmen? Wie reagieren die Medien-Unternehmen auf Steueränderungen? Wie helfen Unternehmen sich selbst? Mit welchen Erwartungen blicken Unternehmen in die Zukunft? Die Universität Mannheim befragt in einer umfassenden Studie ausgesuchte Institutionen und Unternehmen, um ein repräsentatives Bild ihrer Lage, ihrer Einschätzungen und ihrer Erwartungen zu erstellen. Die Sicht der Dinge seitens der Journalistenverbände ist ausgesprochen wichtig für die richtige Beurteilung der aktuellen Lage. Mit diesen Angaben tragen DPV und bdfj dazu bei, zielgerichtete und effektive Hilfsmaßnahmen auf den Weg zu bringen. Die Angaben werden außerdem in wissenschaftlichen Publikationen verwendet.

Zusammenarbeit im Journalismus

21.12.2020

Die Universität Hamburg führt eine Umfrage zur Zusammenarbeit im Journalismus durch. Ziel der Umfrage ist es zum einen, die Zusammenarbeit in Redaktionen und Medienunternehmen realistisch abzubilden und zum anderen, die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Zusammenarbeit zu beleuchten und schlussendlich Lösungsvorschläge anzubieten. Durch den medialen Wandel hat sich die Arbeit von Journalistinnen und Journalisten stark verändert. DPV und bdfj kontaktieren mehrere zehntausend Medienschaffende, um eine breite Beteiligung von Journalisten zu erreichen. Die Teilnahme erfolgt selbstverständlich anonym.

Presseratgeber "Ihre Rechte als Journalist - auch in Corona-Zeiten" erschienen

12.11.2020

Es ist inzwischen allgemein bekannt: Die Auswirkungen der aufgrund von Corona getroffenen Maßnahmen treffen das Berufsbild des Journalisten ganz besonders – vielfach mit schwerwiegenden Folgen. DPV und bdfj engagieren sich, um diese Folgen abzumildern. Gemeinsam mit ihren Partnern lassen sie die Politik wissen, was die Nöte von Medienschaffenden sind. Denn die Journalistenverbände erfahren davon nicht am Grünen Tisch, sondern im täglichen Kontakt mit der Branche. Seit Krisenbeginn fragen DPV und bdfj außerdem gemeinsam mit der wissenschaftlichen Forschung deren Sorgen und Bedürfnisse ab. In dem aktuell erschienenen Presseratgeber "Ihre Rechte als Journalist - auch in Corona-Zeiten" (Nr. 8524) erhält der Leser Tipps und erfährt von allen wichtigen Ansprechpartnern.

Medienmagazin journalistenblatt 4-20

10.11.2020

Das Medienmagazin journalistenblatt erscheint u.a. mit folgenden Inhalten: Birk Meinhardt, einst preisgekrönter Reporter der SZ, dokumentiert seine Entfremdung vom Journalismus in dem Buch „Wie ich meine Zeitung verlor“; Das Bundesverfassungsgericht befand, dass Strafverfolger und Nachrichtenbehörden zu leichtfertig persönliche Daten abfragen; Stefan Niggemeier und Boris Rosenkranz haben es geschafft: Sie sind Medienunternehmer. Ihre Seite Übermedien trägt sich; Samira El Ouassil gehört seit 2018 zum Übermedien-Team. Im Interview spricht sie über Podcast-Frauen und wie sie mit ihrer ersten Kolumne durch das „Qualitätsnetz“ von Übermedien fiel; Mister X – Wenn die Identität öffentlich wird und weiteren interessanten Themen.

Forschungszentrum der Deutschen Bundesbank setzt Studie mit ausgewählten Institutionen fort

30.10.2020

Das Forschungszentrum der Deutschen Bundesbank führt seine Studie mit ausgewählten Institutionen fort. Bereits im Juli unterstützte das Journalistenzentrum Deutschland die Untersuchung und nahm an den ersten Befragungswellen teil. Diese beschäftigten und beschäftigen sich mit den außergewöhnlichen Herausforderungen, welche aus den aufgrund von Corona getroffenen Maßnahmen resultieren. Der Veränderung der wirtschaftlichen Lage und deren Einfluss auf die Beschäftigungssituation wird nachgegangen. Neben der Abfrage bisheriger Daten spielen auch die Zukunftserwartungen eine Rolle. DPV und bdfj machen auf die negativen Folgen für die Medienwirtschaft insgesamt und den einzelnen Journalisten aufmerksam.

Gerichte stärken (Foto-)Journalisten den Rücken

02.10.2020

In der aktuellen Ausgabe des Medienmagazins NITRO berichtet der Hausjustiziar von DPV und bdfj ausführlich über erfreuliche Entscheidungen deutscher Gerichte zugunsten der Rechte von (Bild-)Berichterstattern. Denn als Journalist steht man nicht nur ständig unter dem Druck, neue und interessante Themen zum Gegenstand seines Artikels zu machen oder aussagekräftiges und ansprechendes Bildmaterial zu produzieren. Hinzu kommt, dass man ständig die Rechte Dritter im Auge behalten muss. Mitarbeiter von Redaktionen und insbesondere Freiberufler kennen das leidige Thema „Drittrechte” nur allzu gut.

IPI World Congress 2020 gestartet

15.09.2020

Der IPI World Congress 2020 hat begonnen. Er wird in den nächsten vier Wochen online auf Zoom jeden Dienstag und Donnerstag stattfindet. Zum Auftakt des Eröffnungstages werden Gary Liu, CEO der South China Morning Post, und Lauren Williams, Vizepräsidentin und Chefredakteurin von Vox Media Network, über den Aufbau nachhaltiger Nachrichtenmedien im digitalen Zeitalter sprechen. Espen Egil Hansen von Schibsted wird, zusammen mit Wolfgang Krach, Chefredakteur der Süddeutschen Zeitung, und Ferial Haffajee von Daily Maverick über Publikum und Journalismus Produkte in der Aufmerksamkeitswirtschaft diskutieren. Als Höhepunkt am ersten Tag spricht der scheidende CEO der New York Times, Mark Thompson, mit IPI-Vorstandsmitglied und Chefredakteurin Beata Balogová (SME) über die Erfahrungen der New York Times. Die vollständige Liste der Redner finden Sie HIER, das Programm gibt es HIER. Wir hoffen, dass Sie die Gelegenheit nutzen können, an interessanten Diskussionen kostenlos von Ihrem eigenen Büro oder Zuhause aus teilnehmen zu können. Wenn Sie sich noch nicht angemeldet haben, können Sie dies HIER kurz erledigen. Vertreter von DPV und bdfj gehören dem dreiköpfigen Vorstand von IPI-Deutschland an.

Umfrage: Folgen der Corona-Maßnahmen für freiberuflich tätige Journalisten

11.09.2020

Das Gros der freiberuflichen Journalisten muss durch die aufgrund des Coronavirus getroffenen Maßnahmen mit wesentlichen Umsatzeinbußen kämpfen. Viele von ihnen sind nie zuvor durch eine solche Krise herausgefordert worden und anders als große Unternehmen wenig abgesichert. Daher müssen im Mittelpunkt der politischen Sicherungsmaßnahmen in den nächsten Wochen kleine und mittlere Unternehmen stehen, an denen die Freiberufler einen hohen Anteil haben. Damit sie von den Maßnahmen der Bundesregierung vollumfänglich profitieren können, müssen die wirtschaftlichen Folgen bekannt sein, welche freie Journalisten treffen. Um uns gemeinsam mit dem Institut für Freie Berufe und dem Bundesverband der Freien Berufe (BFB) für die Freiberufler in DPV und bdfj stark machen zu können, wird eine ausreichende Datenbasis als Argumentationsgrundlage benötigt. Deswegen bitten wir alle Freiberufler, sich an der Umfrage zu beteiligen, zu der wir die Mitglieder angeschrieben haben.

Journalisten sind systemrelevant für die Meinungsbildung

17.08.2020

Stellvertretend für das Journalistenzentrum Deutschland berichtet der DPV in der Zeitschrift "der freie beruf" über die Probleme von Journalisten in Folge der Covid19-Maßnahmen. Im Corona-Special geben führende Kammern, Verbände und Institutionen neben verschiedenen Ministern ihre Sicht auf Probleme sowie ihre Hoffnungen auf Chancen wieder. Die Positionen der dem DPV und der bdfj angeschlossenen Journalisten finden hier eine öffentliche Reichweite. Der Bundesverband der Freien Berufe (BFB) vertritt als einziger Spitzenverband der freiberuflichen Kammern und Verbände die Interessen der Freien Berufe in Deutschland. Die Gemeinwohlorientierung ist ein Alleinstellungsmerkmal der Freien Berufe.

journalistenblatt mit neuer Ausgabe

10.08.2020

Die aktuelle Ausgabe des journalistenblatt beschäftigt sich u.a. mit diesen Themen: Die Corona-Krise und das Zeitungssterben. Homeoffice - Cover your ass. Deutsche Gerichte stärken (Foto-)Journalisten den Rücken. Bildbearbeitung - Anpassungen über das Werkzeug "Gleiche Farbe". Hier gelangen Sie zum journalistenblatt.