Journalistenzentrum Deutschland

Aktualisierung Presseratgeber

04.03.2021

DPV und bdfj stellen berechtigten Antragstellern den Internationalen Presseausweis (IAJ) aus. Damit wird Journalisten ein Werkzeug und Schutzdokument in die Hand gegeben, welches die Arbeit insbesondere im Ausland erleichtert. Bevor Veranstalter und andere Institutionen einen Presseausweis akzeptieren, müssen sie wissen, ob er nach nachvollziehbaren Kriterien ausgestellt wird. Ohne den Presseausweis müssten Veranstalter, Unternehmen und Behörden bei jeder einzelnen Akkreditierung und Auskunft erst einmal nachforschen, ob sie es tatsächlich mit einem Medienmacher zu tun haben. Das gilt umso mehr im Ausland. Hier hat ein Journalist nicht immer Tätigkeitsnachweise in der Landessprache zur Hand, er ist seinen Gesprächspartnern unbekannt und hat weniger Kontakte als in seinem Heimatland. Dank des Internationalen Presseausweises können aufwendige Prüfungen entfallen. Der Umgang mit Akkreditierungsstellen wird bedeutend erleichtert. Der Presseratgeber "Der Internationale Presseausweis" (Nr. 8518), welcher zahlreiche Hinweise und Tipps enthält, wird allen Inhabern eines solchen Dokuments übergeben. Aktuell wurde die Publikation leicht überarbeitet und aktualisiert.

Das Medienmagazin journalistenblatt erscheint mit folgenden Themen:

10.02.2021

Lieber 1000 Unterstützer als einen Milliardär: Tilo Jung ist Mitglied der Bundespressekonferenz und erreicht mit seinem YouTube-Kanal Jung & Naiv Millionenklicks. Journalistenblatt sprach mit ihm über den Medienkonsum im Medienwandel; Corona-Pandemie beschleunigt Medienwandel: Mediennutzung wird digitaler, mobiler und plattformbasierter. Welche Medien Menschen in Krisenzeiten nutzen, um sich zu informieren, hat das Reuters Institute for the Study of Journalism für den neuen Digital News Report untersucht; Gründen aus dem Homeoffice: Der Medienberuf ist wie geschaffen fürs Homeoffice. Worauf Medienschaffende achten sollten, wenn sie ihre Selbstständigkeit von zuhause starten, haben wir hier zusammengefasst; Corona-Hilfsprogramme von DPV und bdfj; Günter Zint: Die Beatles prägten mein Leben; Lästige Schnüffler oder Helden der Demokratie: Über Einsichtsrechte von Journalisten in Verwaltungs- oder Regierungsaktivitäten hinsichtlich Corona. Nachzulesen im journalistenblatt 1-21.

Treffen Regionalleiter und Bundesgeschäftsstelle

02.-04.02.2021

Unter Einhaltung der geltenden Corona-Maßnahmen treffen sich Mitarbeiter der Bundesgeschäftsstelle mit Regionalleitern. Bei dem Treffen werden aktuelle Themen diskutiert und gemeinsam neue Ideen und Formate als Beitrag zur Qualitätssicherung im Journalismus entwickelt. Die Regionalgruppen dienen dem professionellen und lebendigen Wissenstransfer, dem Dialog und der Vernetzung der Mitglieder untereinander. Deren Vertreter unterstützen die Bundesgeschäftsstelle regional und ortsnah bei der Vertretung der Interessen von Journalisten sowie im Rahmen der Mitgliederbetreuung bei administrativen Aufgaben.

Persönliche Briefe zur Corona-Krise an Mitglieder von DPV und bdfj

18.01.2021

Journalisten sind systemrelevant. Während viele Berufe „ausgeschaltet“ werden, gelten für Polizei und Feuerwehr, das medizinische Umfeld, Energieversorger und einige andere Tätigkeitsfelder Sonderrechte. Denn diese Berufsgruppen gehören zur sogenannten „kritischen Infrastruktur“. Dazu zählen auch Verlage und Redaktionen, denn journalistische Berichterstattung ist in Zeiten von Corona für viele Medienkonsumenten die wichtigste Informationsquelle. Als „systemrelevant“ werden Berufe, Unternehmen und andere Infrastrukturen bezeichnet, welche für die Gesellschaft eine bedeutende volkswirtschaftliche oder infrastrukturelle Rolle spielen. Ein Abschalten oder eine Insolvenz wäre ein Systemrisiko, welches ein Staat nicht hinnehmen kann oder will und weswegen er die so eingestuften Felder besonders schützt beziehungsweise privilegiert. Die Medien werden von verschiedenen öffentlichen Stellen entsprechend eingestuft. Damit die Mitglieder von DPV und bdfj die nötige Unterstützung durch beispielsweise öffentliche Stellen erfahren, bieten ihre Berufsverbände ihnen die Möglichkeit zur Ausstellung einer personalisierten und zweisprachigen Bestätigung an (deutsch-englisch). Seit heute werden deren Mitglieder in persönlichen Briefen noch einmal hierüber informiert.

AKTUALISIERTER PRESSERATGEBER ZU DEN THEMEN RECHTE UND HILFEN RUND UM CORONA

11.01.2021

Der von DPV und bdfj herausgegebene Presseratgeber "Ihre Rechte als Journalist - auch in Corona-Zeiten" (Nr. 8524) erfährt eine grundlegende Aktualisierung und Erweiterung. Neben bekannten Themen wie dem personalisierten Nachweis der Systemrelevanz und der Auflistung von allen wichtigen Ansprechpartnern zwecks Pandemie-Hilfe berichten wir darüber, was arbeitsunfähige Journalisten machen sollten, von weiteren Corona-unabhängigen Hilfen für Medienmacher in Not sowie vielen weiteren Tipps und Tricks. Die Publikationen des Journalistenzentrum Deutschland informieren ständig über die Auswirkungen für die Branche und geben Hilfestellungen, um die Krise bestmöglich zu meistern. Schließlich kommt immer wieder die Frage auf, welche Grenzen es bei der Berufsausübung als Journalist gibt. Zu all diesen Themen zeigt dieser Presseratgeber Lösungen und Antworten auf.

Ab sofort betreut Walther Bruckschen die Journalistenberatung

07.01.2021

Aus unserer täglichen Arbeit als Berufsverband wissen die Berufsverbände DPV und bdfj, wie häufig Journalisten in ihrem beruflichen Alltag auf Probleme stoßen. Und nicht immer haben sie einen kompetenten Ansprechpartner an der Hand, der ihre Fragen aus dem Bereich „Praktischer Journalismus" beantwortet. Dabei ist der Kontakt zu Fachleuten nicht nur für Berufsstarter wichtig. Als Ansprechpartner und Kompetenzpool haben wir deshalb vor knapp 15 Jahren die Journalistenberatung für die Themen eingerichtet, die Berichterstatter beruflich betreffen. Als Ansprechpartner war unsere Mirjam Büttner, freie Journalistin und ehemalige Mitarbeiterin des Medienbüros, knapp eineinhalb Jahrzehnte für die Mitglieder da. Nun wechselt sie in eine verwandte Branche. Bei ihr bedanken wir uns für eine engagierte und tolle Arbeit. Und freuen uns sehr, dass unser Herr Walther Bruckschen ab sofort die Journalistenberatung federführend betreut. Walther Bruckschen ist seit über 30 Jahren in der Kommunikation für Medien, Unternehmen, Führungskräfte, Gründer und seit langem auch als Coach und Berater tätig. Er war Inhaber einer Marketing-, PR- und Werbeagentur und Herausgeber einer Reisezeitschrift sowie Chefredakteur in der Bertelsmann Fachinformation (Logistische Fachzeitschriften).

Zielgerichtete und effektive Hilfsmaßnahmen für die Medien

24.12.2020

Die zweite Welle der Corona-Krise stellt auch Medien-Unternehmen in Deutschland weiterhin vor außergewöhnliche Herausforderungen. Um die wirtschaftliche Erholung nicht zu gefährden, werden nie dagewesene staatliche Maßnahmen auf den Weg gebracht. Doch wie wirken steuerliche und nicht-steuerliche Maßnahmen? Wie reagieren die Medien-Unternehmen auf Steueränderungen? Wie helfen Unternehmen sich selbst? Mit welchen Erwartungen blicken Unternehmen in die Zukunft? Die Universität Mannheim befragt in einer umfassenden Studie ausgesuchte Institutionen und Unternehmen, um ein repräsentatives Bild ihrer Lage, ihrer Einschätzungen und ihrer Erwartungen zu erstellen. Die Sicht der Dinge seitens der Journalistenverbände ist ausgesprochen wichtig für die richtige Beurteilung der aktuellen Lage. Mit diesen Angaben tragen DPV und bdfj dazu bei, zielgerichtete und effektive Hilfsmaßnahmen auf den Weg zu bringen. Die Angaben werden außerdem in wissenschaftlichen Publikationen verwendet.

Zusammenarbeit im Journalismus

21.12.2020

Die Universität Hamburg führt eine Umfrage zur Zusammenarbeit im Journalismus durch. Ziel der Umfrage ist es zum einen, die Zusammenarbeit in Redaktionen und Medienunternehmen realistisch abzubilden und zum anderen, die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Zusammenarbeit zu beleuchten und schlussendlich Lösungsvorschläge anzubieten. Durch den medialen Wandel hat sich die Arbeit von Journalistinnen und Journalisten stark verändert. DPV und bdfj kontaktieren mehrere zehntausend Medienschaffende, um eine breite Beteiligung von Journalisten zu erreichen. Die Teilnahme erfolgt selbstverständlich anonym.

Freie Berichterstattung im Ausland

25.10.-16.11.2020

Ein Vertreter von DPV und bdfj reist in die USA, um die Ereignisse rund um die Präsidentschaftswahlen vor Ort zu verfolgen. Ziel ist eine Einschätzung der freien Berichterstattung in den Vereinigten Staaten. Des weiteren geht es darum zu prüfen, inwieweit Angriffe auf die Berichterstatter von den extremistischen Rändern des politischen Spielfelds ausgeübt werden. Die Nachrichtenagentur Reuters beispielsweise rüstet ihre Journalisten mit Schutzwesten, Gasmasken und Helmen aus, um sie bei möglicher eskalierender Gewalt zu schützen.

Presseratgeber "Ihre Rechte als Journalist - auch in Corona-Zeiten" erschienen

12.11.2020

Es ist inzwischen allgemein bekannt: Die Auswirkungen der aufgrund von Corona getroffenen Maßnahmen treffen das Berufsbild des Journalisten ganz besonders – vielfach mit schwerwiegenden Folgen. DPV und bdfj engagieren sich, um diese Folgen abzumildern. Gemeinsam mit ihren Partnern lassen sie die Politik wissen, was die Nöte von Medienschaffenden sind. Denn die Journalistenverbände erfahren davon nicht am Grünen Tisch, sondern im täglichen Kontakt mit der Branche. Seit Krisenbeginn fragen DPV und bdfj außerdem gemeinsam mit der wissenschaftlichen Forschung deren Sorgen und Bedürfnisse ab. In dem aktuell erschienenen Presseratgeber "Ihre Rechte als Journalist - auch in Corona-Zeiten" (Nr. 8524) erhält der Leser Tipps und erfährt von allen wichtigen Ansprechpartnern.