Journalistenzentrum Deutschland

Termine

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Engagement

Medienmagazin journalistenblatt - aktuelle Ausgabe erschienen

08.11.2019

Einige der Themen: 30 Jahre nach dem Mauerfall erzählt der Fotograf Wolfgang Kunz in Wort und Bild von seiner ersten Ostdeutschland-Reportage für das GEO Spezial DDR (ab Seite 4). Wer freiberuflich in der Medienbranche arbeitet, muss sich aufs Marketing verlassen. Unser Existenzgründungsberater Walther Bruckschen hat sich die Mühe gemacht, Ihnen einige Tipps an die Hand zu geben. Welche, das erfahren Sie auf den Seiten 20 ff. Wie schmal der Grat zwischen Beleidigung und freier Meinungsäußerung ist, das hat schon der Fall Böhmermann mit seinem Schmähgedicht gegen den türkischen Präsidenten Erdogan gezeigt. Dass allerdings Politiker als „Drecksfotze“, „Stück Scheiße“ oder „Pädophilen-Trulla“ straflos bezeichnet werden können, lässt in der Rechtsprechung Unbedarfte eher heftig mit dem Kopf schütteln. Licht in dieses Dunkel bringt unser Hausjurist Olaf Kretzschmar ab Seite 22. Darüber hinaus haben wir noch viele spannende Themen für Sie im Blatt. Zum Beispiel, wie man mit Eigenbelegen Steuern sparen kann (Seite 36) oder wie deutsche Medien Daten an Google und Co. verkaufen (Seite 24 ff). www.journalistenblatt.de

Schutz der freiheitlichen Grundrechte

25.10.2019

Vertreter von DPV und bdfj beteiligen sich an der heute stattfindenden Debatte unter der Überschrift „Angst essen Freiheit auf - Warum wir unsere Grundrechte schützen müssen". Dabei wird die Frage gestellt, inwieweit sich unsere Gesellschaft -und damit auch wir als Medienvertreter- der Dringlichkeit von Selbstbestimmung noch bewusst sind. Wie leicht geben wir diese Selbstbestimmung für tatsächliche oder auch nur gefühlte Sicherheit auf? Denn wo Sicherheitsgefährdungen behauptet werden, scheint der Zweck jedes Mittel zu heiligen – oftmals wider besserer Erfahrung. Die frühere Justizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, welche seinerzeit aus Protest gegen den "Großen Lauschangriff" zurück getreten war, gibt in der Diskussion einige Hinweise, mit denen sich Freiheitsrechte gesetzgeberisch umsetzen ließen. Nicht ohne aktuellen Hintergrund erinnert sie den Staat und private Unternehmen an ein Urteil des Bundesverfassungsgerichts, wonach es mit dem Recht auf informationelle Selbstbestimmung einer Gesellschaftsordnung unvereinbar sei, "in der Bürger nicht mehr wissen können, wer was wann und bei welcher Gelegenheit über sie weiß" (BVerfG, Urteil vom 15.12.1983, Az. 1 BvR 209/83 u.a., Rn. 125).

Deutsche Vereinigung für Parlamentsfragen

23.10.2019

Im Deutschen Bundestag findet heute die Versammlung der Deutschen Vereinigung für Parlamentsfragen (DVParl) statt. Sie ist seit über 40 Jahren der Ort, an dem kritisch und unabhängig die Entwicklung des Parlamentarismus im Bund, in den Ländern sowie auf europäischer und internationaler Ebene diskutiert wird. Gegründet wurde die Vereinigung 1970 von Parlamentariern aus Bund und Ländern, Wissenschaftlern, Beamten und Journalisten mit dem Ziel, dem Parlamentarismus die damals wie heute notwendigen Impulse für seine Weiterentwicklung zu geben und das Verständnis für die Arbeitsweise von Parlamenten und Abgeordneten in der Gesellschaft zu fördern. Die DVParl ist Herausgeberin der renommierten Zeitschrift für Parlamentsfragen, die viermal im Jahr erscheint. Hauptthemen sind Entwicklungen im Bundestag, in den Landtagen und anderen Parlamenten, wobei sowohl politikwissenschaftliche als auch rechtliche sowie parlaments- und wahlsoziologische Fragestellungen diskutiert werden. Im Anschluss an die Versammlung findet das Forum "Im Griff der Netzwerke? Wandel und Herausforderungen der politischen Kommunikation" statt, bei dem Prof. Dr. Otfried Jarren vom Institut für Publizistikwissenschaft und Medienforschung der Universität Zürich den Impulsvortrag hält. Das Journalistenzentrum Deutschland, vertreten durch den DPV, ist seit langem Mitglied der Deutschen Vereinigung für Parlamentsfragen.


BDFJ BUNDESVEREINIGUNG DER FACHJOURNALISTEN

Medienhaus Lensing siegt gegen Stadt Dortmund

Erfolgreiche Klage des Medienhauses Lensing gegen die Stadt Dortmund

Landgericht Dortmund bestätigt Rechtsauffassung des Verlags • Internetangebot der Stadt Dortmund verstößt gegen Artikel 5 des Grundgesetzes • Urteil hat Signalwirkung für alle Kommunen

In einem mit Spannung erwarteten Urteil hat das Landgericht Dortmund der Klage des Medienhauses Lensing stattgegeben und  die Stadt Dortmund verurteilt, ihr Internetangebot nicht mehr im Sinne eines freien Presseangebots zu gestalten. Die Richter folgten damit der Auffassung des Medienhauses Lensing, welches in dem Internetangebot der Stadt Dortmund einen Verstoß gegen das grundgesetzlich verankerte Prinzip der Staatsferne der Presse sahen.

Das Urteil ist zzt. noch nicht rechtskräftig. Die Stadt Dortmund prüft, ob sie weitere rechtliche Schritte unternehmen wird.

Weitere Informationen finden Sie hier.


journalistenblatt 4-19

Neue Ausgabe des journalistenblatt erschienen
Die aktuelle Ausgabe des journalistenblatt beschäftigt sich u.a. mit diesen Themen:

    • 30 Jahre Mauerfall –GEO-Fotograf Wolfgang Kunz und seine Sicht auf die Schönhauser Allee in Berlin
    • Lokaljournalismus – Im Kampf gegen die Filterblase
    • Der optimale Marketing-Mix für Medienschaffende
    • Ein scheiß-geiler Beschluss für den Journalismus – Ein Update zur Grenze zwischen Meinungsäußerung und verbotener Schmähkritik

    Hier gelangen Sie zum journalistenblatt


    Lensing ./. Stadt Dortmund:

    Klage des Medienhauses Lensing gegen die Stadt Dortmund geht weiter

    Internetauftritt verletzt nach Einschätzung des Verlags das im Grundgesetz verankerte Prinzip der Staatsferne • Aufgabe einer Kommune sei es, zu informieren, nicht zu kommentieren oder zu berichten

    Kern der Auseinandersetzung ist die Internetpräsenz der Stadt Dortmund unter der Adresse www.dortmund.de. Dort haben nach Auffassung des Medienhauses Lensing und dessen Anwälten die redaktionellen Inhalte stark zugenommen. Diese Aufgabe aber obliege den freien Medien, nicht den aus Steuermitteln finanzierten Kommunen. „Auch wenn in den Pressestellen ausgebildete Journalisten arbeiten sollten, die Aufgabe der Berichterstattung obliegt alleine den Medien“ sagt Christian Laufkötter, Pressesprecher der beiden Berufsverbände DPV Deutscher Presse Verband und bdfj Bundesvereinigung der Fachjournalisten. „Die öffentlichen Einrichtungen haben zu informieren, nicht aber zu berichten oder sogar zu kommentieren.“

    Weitere Informationen: Pressemitteilung vom 18. Oktober 2019


    journalistenblatt 2-19

    Neue Ausgabe des journalistenblatt erschienen
    Die aktuelle Ausgabe des journalistenblatt beschäftigt sich u.a. mit diesen Themen:

    • Eine Stimme im Exil: Can Dündar im Interview
    • Das Überlegenheitsgefühl des Westens: Der deutsch-syrische Journalist Aktham Suliman kritisiert einseitige Berichterstattung
    • Klein, aber fein: eine Pressereise nach Pakistan
    • Die digitale Überforderung: Können wir nicht mit Daten umgehen?

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      Presseratgeber

      DPV und bdfj überarbeiten ihre medienpolitischen Thesen

      Aus aktuellem Anlasse haben die Journalistenverbände DPV und bdfj ihre medienpolitischen Thesen überarbeitet. Besonders zu erwähnen sind dabei die Ausführungen zum Thema Datenschutz. Die Berufsverbände engagieren sich damit weiterhin vorbehaltslos für die Meinungs- und Pressefreiheit.


      Sie sind zweitberuflich als Journalist tätig?

      Mitglied werden und Presseausweis beantragen

      Mitglieder der bdfj müssen ihre zweitberuflich journalistische Tätigkeit nachweisen und können dann einen anerkannten Presseausweis und ein PKW-Schild erhalten. Die Ausstellung erfolgt kostenlos. Exklusiv in Deutschland stellt die bdfj auch einen Internationalen Presseausweis (IAJ) aus. Damit wird Journalisten ein Werkzeug in die Hand gegeben, welches die Arbeit insbesondere im Ausland erleichtert. Im Gegensatz zu anderen großen Journalistenverbänden stellt der Berufsverband den Internationalen Presseausweis samt PKW-Schild auch an Nicht-Mitglieder aus. Weitere Infos finden Sie hier.


      Sie haben Fragen zum Presseausweis?

      Alle Informationen zum Presseausweis auf einer Seite

      Der Presseausweis - Unschätzbares Hilfsmittel

      Der Presseausweis ist ein wichtiges Hilfsmittel für Journalisten, unabhängig davon, ob diese haupt- oder nebenberuflich tätig sind. Er erleichtert die Legitimation gegenüber Veranstaltern, Behörden oder Unternehmen und ist damit ein wichtiges Instrument der Pressefreiheit in Deutschland. Hier finden Sie alle Fragen zum deutschen sowie Internationalen Presseausweis in einer Zusammenfassung


      Mastercard Gold exklusiv für Mitglieder

      PressCreditCard

      Die Mitgliedschaft in dem Berufsverband beinhaltet einen geldwerten Vorteil: die exklusive und kostenfreie PressCreditCard. Dabei handelt es sich um eine gebührenfreie MasterCard Gold, welche ausschließlich für die Journalisten von DPV und bdfj sowie deren Lebenspartner erhältlich ist.

      Für weitere Informationen bitte hier klicken.