Journalistenzentrum Deutschland

Termine

19.05.22 12:00 Uhr
19.05.22 16:00 Uhr
19.05.22 16:00 Uhr
26.05.22 12:00 Uhr
26.05.22 14:00 Uhr
02.06.22 12:00 Uhr
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09.06.22 14:00 Uhr
16.06.22 12:00 Uhr
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23.06.22 12:00 Uhr
23.06.22 14:00 Uhr
30.06.22 12:00 Uhr
07.07.22 12:00 Uhr
07.07.22 16:00 Uhr
07.07.22 16:00 Uhr
14.07.22 12:00 Uhr

Engagement

DPV und bdfj fordern Bundesregierung auf, Schutzausrüstung für Journalisten in Kriegsgebieten zu stellen

15.03.2022

Der Krieg in der Ukraine stellt auch die vor Ort befindlichen Journalisten vor große Herausforderungen. "Nicht nur freiberufliche Journalisten verfügen in der Regel kaum über eine für Kriegsgebiete ausreichende persönliche Schutzausrüstung", sagt Christian Laufkötter, Sprecher der beiden Berufsverbände DPV und bdfj. "Es wäre daher sehr hilfreich, wenn die Bundesregierung den Journalisten vor Ort zeitweise schusssichere Westen und Helme zur Verfügung stellen würde."

Begleitend appellieren die Medienorganisationen an das Bundesministerium der Verteidigung (BMVg), jedem interessierten Journalisten einen kostenfreien Zugang zu der Basiseinweisung 'Schutz und Verhalten in Krisenregionen' zu gewähren, welche es in Kooperation mit der für Medien zuständigen Berufsgenossenschaft ETEM regelmäßig veranstaltet.

Die beiden Berufsverbände fordern deshalb die Bundesregierung in einem Schreiben an Ministerin Christine Lambrecht auf, unbürokratisch persönliche Schutzausrüstung und -ausbildung für Journalisten zur Verfügung zu stellen. "Damit kann die Regierung dazu beitragen", so Laufkötter weiter, "dass zumindest ein Teil der Wahrheit in der Ukraine nicht auf der Strecke bleibt."

Zur Pressemitteilung

Umfrage "State of the Media - Wissen, was Journalisten möchten"

08.02.2022

DPV und bdfj ermöglichen ihren Mitgliedern dieses Jahr, sich an der Umfrage "State of the Media - Wissen, was Journalisten möchten" zu beteiligen. Denn es ist wichtig, dass Entscheider und Öffentlichkeit über den Zustand von Medienschaffenden informiert sind. Aus diesem Wissen können Entscheidungen und Beurteilungen abgeleitet werden. Die quälenden letzten Jahre mit Corona als Schwerpunkt hat die Arbeit vieler Journalisten verändert. Wie in vielen anderen Branchen ist auch die Medienarbeit mit großer Geschwindigkeit im digitalen Bereich gewachsen. Entsprechend geben einige Journalisten an, dass ihnen Außentermine fehlen und sich ihre Arbeit geändert hat, weil weniger persönliche Kontakte möglich sind. Die Themen werden nicht vor Ort recherchiert und es werden auch keine Bilder vor Ort gemacht. Nicht selten findet die komplette Recherche online statt. Unverändert hoch ist der wirtschaftliche Druck, der auf den Medienhäusern lastet. Dieser wirkt sich auch auf die Arbeit der Journalisten aus. Ihnen steht weniger Zeit für Recherchen zur Verfügung, dennoch sollen sie die Qualität ihrer Arbeit hochhalten. Beispielsweise berichteten im letzten Jahr 52,9 Prozent der teilnehmenden Journalisten, dass sie fünf oder mehr Themenbereiche abdecken müssen. Im Einzelfall wird es fast unmöglich, sich in jeden der Bereiche stetig auf dem Laufenden zu halten. Dazu müssen die Medienschaffenden wöchentlich viele Beiträge einreichen.

Filmart Veranstaltung kurzfristig abgesagt

18. – 20.01.2022

Die Filmart ist als Präsenzveranstaltung kurzfristig abgesagt wurden. Als Grund dafür wurde die Ausbreitung der Omicron Variante von Covid-19 angeführt. Das Event gilt branchenintern mit dem produzierten Material von über 700 Produzenten als eines der wichtigsten Filmfestivals weltweit. Auf diesem Ereignis geben sich für gewöhnlich die Branchengrößen die Hand. Die geplante Teilnahme von DPV und bdfj an den Seminaren und vielen weiteren Veranstaltungen zum Thema Dokumentationen fiel entsprechend aus.


BDFJ BUNDESVEREINIGUNG DER FACHJOURNALISTEN

journalistenblatt 1-22

Neue Ausgabe des journalistenblatt erschienen
Die aktuelle Ausgabe des journalistenblatt beschäftigt sich u.a. mit diesen Themen:

  • Die Macht der Reichweite – ein Besuch beim RedaktionsNetzwerkDeutschland RND
  • Friedensnobelpreis 2021 – Hohe Auszeichnung für zwei Journalisten
  • KI im Journalismus – Beim BR kümmert sich eine ganze Abteilung um dieses Thema
  • Alles wird teurer – Sie auch? Preisfindung für Medienschaffende

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RedaktionsNetzwerkDeutschland

Chefredakteur Marco Fenske im Interview

Gesamtverantwortlich für die überregionalen Inhalte aller 62 Tageszeitungen und Partner des RND ist Chefredakteur Marco Fenske. Der 37-jährige Journalist ist gleichzeitig Geschäftsführer von der RND Berlin GmbH und der Sportbuzzer GmbH. Im Interview mit dem journalistenblatt spricht er unter anderem über die Entstehungsgeschichte des RedaktionsNetzwerkDeutschland, steigende Papierpreise, Diversität in Fu?hrungspositionen und wie er es schaffen will, Marktführer im Bereich Mantelproduktion für Tageszeitungen in Deutschland zu bleiben.

Foto: Bernd Lammel

KI im Journalismus

Wie können und dürfen Algorithmen eingesetzt werden?

Künstliche Intelligenz wird in Sendeanstalten und Verlagen Einzug halten und zunehmend der Automation der Redaktionsarbeit dienen. Wie können und wie dürfen Algorithmen eingesetzt werden? Wo stoßen wir damit an handwerkliche, journalistische und ethische Grenzen?
Für das Journalistenblatt hat Gunter Becker mit der Leiterin des AI + Automation Lab des Bayerischen Rundfunks und Co-Lead des investigativen Datenjournalismus-Teams BR Data, Uli Köppen, gesprochen. Ihre Einschätzungen dazu finden Sie im nächsten journalistenblatt.

Foto: Lisa Hinder

journalistenblatt 4-21

Neue Ausgabe des journalistenblatt erschienen
Die aktuelle Ausgabe des journalistenblatt beschäftigt sich u.a. mit diesen Themen:

  • Helfen Sie uns! – Frauen haben in Afghanistan nach der Machtübernahme der Taliban keine Rechte mehr
  • Pegasus – der Feind in deinem Smartphone
  • Die Mischung machts – KI-Software Artbreeder im Praxistest
  • Steuertipps – Arbeitszimmer oder Homeoffice von der Steuer absetzen

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Kampfzone Wörtersee

Das so genannte Gendern, also das krampfhafte Benennen männllicher, weiblicher und geschlechtsneutraler Formen in der deutschen Sprache, treibt nicht nur seltsame Stilblüten hervor. Mit dem Gendern ist auch wieder die Frage nach der so genannten Political Correctnes in den Vordergrund gerückt. Hans D. Baumann, Lesern des journalistenblatts besser unter seinem Autorennamen "Doc Baumann" als Photoshop-Experte bekannt, setzt sich im neuen journalistenblatt gekonnt virtuos mit dem Getöse um neue Sprachnormen und das Ausheben neuer Gräben auseinander.


Kreativ gründen – Finden Sie Ihre eigene Nische!

Um als Freiberufler erfolgreich zu sein, muss man viele Herausforderungen meistern. Eine davon ist, seine eigene Nische zu finden, in der man sich spezialisiert. Walther Bruckschen, Gründungsberater von DPV und bdfj, stellt in der neuen Ausgabe des journalistenblatt vor, was man bei einer Gründung beachten sollte. Und wie man damit erfolgreich werden kann.


journalistenblatt 3-21

Neue Ausgabe des journalistenblatt erschienen
Die aktuelle Ausgabe des journalistenblatt beschäftigt sich u.a. mit diesen Themen:

  • ARD-Mediathek vs. Netflix & Co. - Channelmanager Florian Hager im Interview
  • Die Zukunft von ARD und ZDF - Vorschläge und Ideen für einen radikalen Wandel
  • Drohender Kummer mit der Nummer - Höhlt die "Bürgeridentifikationsnummer" den Datenschutz aus?
  • Eine Welt ohne gewerbliche Schutzrechte - ein ziemlich trauriger Ort

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Machen Sie es gut, Martin Perscheid!

Mit großer Betroffenheit haben DPV und bdfj vom Tod des Cartoonisten Martin Perscheid erfahren. Der 55-Jährige ist am 31. Juli 2021 seinem Krebsleiden erlegen.

Das journalistenblatt hatte die Ehre, mit dem Ausnahmekünstler ein Interview zu führen. In seiner ihm eigenen humorigen Art antwortete er auf die Fragen - mit Cartoons. Sie finden es in Ausgabe 1-2019 auf den Seiten 24 ff.

Wir verneigen uns vor einem Ausnahmekünstler! Seinen Angehörigen gehört unser Mitgefühl!

Machen Sie es gut, Martin Perscheid! Sie werden uns fehlen.


journalistenblatt 2-21

Neue Ausgabe des journalistenblatt erschienen
Die aktuelle Ausgabe des journalistenblatt beschäftigt sich u.a. mit diesen Themen:

    • "Wir haben die Aufgabe, Deutschland zusammenzuhalten!" - ZDF-Chefredakteur Dr. Peter Frey zur Berichterstattung in Zeiten von Corona
    • Reporter-Legende Wallraff - Der investigative Vollblut-Journalist denkt nicht ans aufhören
    • Datenschutz ist Menschenschutz - Albrecht Ude zum Unvermögen deutscher Politiker
    • Ich schaffs nicht mehr allein - Auch Medienschaffende müssen manchmal Mitarbeiter einstellen

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    Niederländischer Sender NOS:

    Journalisten als Zielscheibe

    Übergriffe auf Redakteure, die bedroht, angepöbelt und geschlagen werden, gibt es nicht nur in Deutschland. Die Reporter des niederländischen Senders NOS werden seit vergangenem Jahr sogar unter bestimmten Umständen von Personenschützern bei ihrer Arbeit begleitet. Aus Angst vor Übergriffen entfernte der Sender im vergangenen Oktober alle Logos und Schriftzüge von seinen Übertragungswagen. Im neuen journalistenblatt spricht der Chefredakteur von NOS, Marcel Gelauff, über die Situation der Journalisten des Fernsehsenders.

    www.journalistenblatt.de


    Dr. Peter Frey (ZDF) im Interview

    "Wir haben die Aufgabe, Deutschland zusammenzuhalten!"

    Seit elf Jahren ist Dr. Peter Frey Chefredakteur des öffentlich-rechtlichen Senders Zweites Deutsches Fernsehen (ZDF). Unter seiner Führung hat das ZDF den Schritt in die digitale Welt gemacht und das Durchschnittsalter der Zuschauer gesenkt. Die derzeitige Corona-Pandemie sieht der Vollblut-Journalist auch als Treiber für neue Medienformate und -inhalte. In der nächsten Ausgabe des journalistenblatt, die Ende Mai erscheint, erläutert er im Interview die Gründe dafür.

    www.journalistenblatt.de


    Universitätsstudie zu Leidenschaft und Erfolg von Kreativschaffenden

    Mit wie viel Freude und Begeisterung arbeiten wir in unserem Beruf als Journalist?

    Um dazu mehr herauszufinden, laden Sie DPV und bdfj in Zusammenarbeit mit der Hochschule Macromedia herzlich zur Teilnahme an der Studie zu Leidenschaft und Erfolg in der Kultur- und Kreativwirtschaft ein.

    Denn vielleicht haben Sie sich auch schon einmal gefragt, ob Sie das, was Sie tun, leidenschaftlich gerne tun und wie das mit Ihrer Performance und Ihrer Zufriedenheit zusammenhängt? Genau das möchte diese Studie herausfinden. Der Fragebogen bietet Ihnen eine strukturierte Möglichkeit, um Ihre Leidenschaft, Ihre Projekte und Ihr Handeln anonym zu reflektieren: 

    Aussagekräftige Daten erfordern eine rege Teilnahme. Im Gegenzug bekommen wir als Verband eine Auswertung der Studienergebnisse, die zeigt, wie Leidenschaft und erfolgreiches Handeln zusammenhängen. Es würde uns sehr freuen, wenn viele von Ihnen mit dabei sind!

    Zu der qualitativen Vorstudie gibt es ein Video-Abstract in englischer Sprache, das den Forschungsansatz kurz zusammenfasst: https://www.youtube.com/watch?v=X51A6noaFyQ

    Hinter der Studie stecken Stefan Schulte-Holthaus (Professor für Musikmanagement an der Hochschule Macromedia in München. Er forscht an der Uni Hohenheim zu Unternehmertum von Kreativschaffenden) und Andreas Kuckertz (Professor für Unternehmertum und Unternehmensgründungen -Entrepreneurship- an der Universität Hohenheim. Er ist Präsident des Förderkreis Gründungsforschung e.V. FGF, der größten wissenschaftlichen Vereinigung im DACH-Raum zu den Themen Entrepreneurship, Innovation und Mittelstand).


    journalistenblatt 1-21

    Neue Ausgabe des journalistenblatt erschienen
    Die aktuelle Ausgabe des journalistenblatt beschäftigt sich u.a. mit diesen Themen:

      • Medienwandel im digitalen Zeitalter - Tilo Jung im Interview
      • Junge Zielgruppen zurückgewinnen - Christoph Augenstein im Interview
      • Journalisten - Lästige Schnüffler oder Helden der Demokratie?
      • Ran ans Motiv! Die Fotolegende Günter Zint

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      Chance für Medienschaffende

      Existenzgründung aus dem Homeoffice

      Die Pandemie zwingt viele Menschen ins Homeoffice. Für manche ein Segen, für manche ein Fluch. Doch das Homeoffice bietet auch Chancen, sich neu zu definieren.

      Walther Bruckschen, Journalisten- und Existenzgründerberater von DPV/bdfj, hat sich so seine Gedanken gemacht um das, was möglich ist. Der Medienberuf ist wie geschaffen fürs Homeoffice – oder gar fürs Arbeiten von überall auf der Welt. Zumindest für viele, die journalistisch arbeiten und nicht auf den persönlichen Kontakt zu Informanten oder die Recherche vor Ort angewiesen sind.

      Worauf Medienschaffende achten sollten, wenn sie ihre Selbstständigkeit von zuhause aus beginnen, hat er im neuen journalistenblatt 1-21 zusammengestellt.

      www.journalistenblatt.de


      Mit Übermedien über Medien reden ...

      Mit Übermedien über Medien reden ...

      Stefan Niggemeier und Boris Rosenkranz haben es geschafft: Sie sind zu echten Medienunternehmern geworden. Ihre Seite Übermedien, den meisten Lesern wohl als „Uebermedien“ bekannt, trägt sich. Ein Redaktionsleiter wurde eingestellt, es gibt einen festen Stamm von freien Mitarbeitern. Medienkritik als Fulltimejob.

      Die beiden Medienmacher haben von Beginn an darauf gesetzt, sich durch Abonnentenund nicht durch Werbung finanzieren zu wollen. Ein Glücksfall in der derzeitigen Situation: Mit derzeit über 5.000 Abonennten und keinen merklichen Werbeeinbrüchen steht ihr Unternehmen gut da. Und ist auf Expansionskurs, seit kurzem verstärkt Jürn Kruse als festangestellter Redaktionsleiter das Team.

      Für das journalistenblatt haben sich die beiden Gründer Zeit für ein ausfühliches Interview genommen. Sie finden es in Ausgabe 4-2020 ab Seite 12.

      www.journalistenblatt.de

      www.uebermedien.de

       

       


      IPI World Congress 2020


      Aktuelle Corona-Hilfen

      Aktueller Überblick zu den bewilligten Finanzierungsvolumen

      Auf seiner Website veröffentlicht das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) am 26. August 2020 einen aktualisierten illustrierten Überblick zu den bewilligten Finanzierungsvolumen. Insgesamt wurden zum Stichtag 25. August 2020 Corona-Hilfen im Volumen von 69,3 Milliarden Euro genehmigt. Diese setzen sich zusammen aus dem KfW-Sonderprogramm (45 Milliarden Euro), den Soforthilfen für kleine Unternehmen, Selbstständige und Freiberufler (mindestens 14,3 Milliarden Euro), dem Wirtschaftsstabilisierungsfonds (6,2 Milliarden Euro) sowie den Bürgschaften der Bürgschaftsbanken (856 Millionen Euro) und Großbürgschaften (2,7 Milliarden Euro).


      Corona

      Weitere Corona-Hilfen für Journalisten

      Wichtigster Zuschuss in der ersten Phase der Corona-Hilfsprogramme war die sogenannte Soforthilfe des Bundes für Kleinstunternehmen und Solo-Selbstständige und Angehörige der Freien Berufe. Die Soforthilfe bestand aus nicht-rückzahlbaren Zuschüssen zu den Betriebskosten. Allerdings war eine Antragstellung für die Soforthilfe nur bis zum 31. Mai möglich. Anträge, die bis zu diesem Datum gestellt wurden, werden von den zuständigen Behörden weiter bearbeitet. Für die Monate Juni bis August hat die Regierungskoalition am 3. Juni ein Anschlussprogramm als Überbrückungshilfe beschlossen. Für dieses Programm stellt der Bund bis zu 25 Milliarden Euro bereit. Im aktuellen journalistenblatt 3-20 informieren wir dazu ausführlich ab Seite 24.


      Corona-Soforthilfe für freie Berufe

      Journalistenzentrum Deutschland und der Bundesverband der Freien Berufe schlagen erweiterte Antragsfrist vor: Liquiditätshilfen sollten über einen hinreichenden Zeitraum zur Verfügung stehen 


      Appell an die Politik:

      Journalisten müssen ausreichend unterstützt werden

      „Journalisten, egal ob angestellt, freiberuflich oder selbständig tätig, sind gerade in Zeiten wie diesen eine wichtige Stütze und ein Garant für den Informations- und Wissensaustausch zwischen Behörden, Gesundheitsinstitutionen und der Bevölkerung“, sagt Christian Laufkötter, Pressesprecher der beiden Berufsverbände DPV Deutscher Presse Verband – Verband für Journalisten und bdfj Bundesvereinigung der Fachjournalisten. „Deshalb muss ihnen unbürokratisch und schnell die Ausübung ihrer Arbeit ermöglicht werden. Wir appellieren darum an die Politik, unsere Kolleginnen und Kollegen nicht im Regen stehen zu lassen, sondern ihnen ebenfalls mit Bundes- oder Landesmitteln die Existenz zu sichern und damit die Fortsetzung ihrer wichtigen Arbeit zu gewährleisten.“

      Mehrere Bundesländer (z.B. Nordrhein-Westfalen oder Brandenburg) haben Journalisten bereits in die Liste der systemrelevanten Berufe aufgenommen.

      Weitere Informationen finden Sie hier

      Coronakrise

      Alle wichtigen Ansprechpartner, alle Hilfsprogramme der Länder im Überblick

      Von der Coronakrise zum Konjunkturrückgang: Zahlreiche Medienschaffende sind jetzt wirtschaftlich besonders betroffen. Das betrifft angestellte Kollegen ebenso wie freiberuflich oder selbständig tätige Journalisten. Die Bundesländer haben erste Soforthilfen aufgelegt, welche sofort oder in Kürze beantragt werden können. Bei Bedarf können Sie sich bewerben. HIER erhalten Sie alle wichtigen Ansprechpartner und Informationen.


      IPI installiert neue Online-Plattform:

      Journalisten erhalten Hilfe bei Online-Angriffen

      Das International Press Institute (IPI) bietet über die Onlineplattform Ontheline wichtige Informationen für Journalisten, die von Online-Angriffen bedroht sind. Zwei neue Videoserien geben praktische Tipps für den Alltag. Die kürzlich eingeführte Newsroom-Onlineplattform Ontheline (https://newsrooms-ontheline.ipi.media) bietet Tools und Empfehlungen, mit denen Journalisten und Redaktionen Abwehrmaßnahmen gegen Online-Belästigungen entwickeln können.

      Weitere Informationen erhalten Sie hier.


      Lensing ./. Stadt Dortmund II:

      Erfolgreiche Klage des Medienhauses Lensing gegen die Stadt Dortmund

      Landgericht Dortmund bestätigt Rechtsauffassung des Verlags • Internetangebot der Stadt Dortmund verstößt gegen Artikel 5 des Grundgesetzes • Urteil hat Signalwirkung für alle Kommunen

      In einem mit Spannung erwarteten Urteil hat das Landgericht Dortmund der Klage des Medienhauses Lensing stattgegeben und  die Stadt Dortmund verurteilt, ihr Internetangebot nicht mehr im Sinne eines freien Presseangebots zu gestalten. Die Richter folgten damit der Auffassung des Medienhauses Lensing, welches in dem Internetangebot der Stadt Dortmund einen Verstoß gegen das grundgesetzlich verankerte Prinzip der Staatsferne der Presse sahen.

      Das Urteil ist zzt. noch nicht rechtskräftig. Die Stadt Dortmund prüft, ob sie weitere rechtliche Schritte unternehmen wird.

      Weitere Informationen finden Sie hier.


      Presseratgeber

      DPV und bdfj überarbeiten ihre medienpolitischen Thesen

      Aus aktuellem Anlasse haben die Journalistenverbände DPV und bdfj ihre medienpolitischen Thesen überarbeitet. Besonders zu erwähnen sind dabei die Ausführungen zum Thema Datenschutz. Die Berufsverbände engagieren sich damit weiterhin vorbehaltslos für die Meinungs- und Pressefreiheit.


      Sie sind zweitberuflich als Journalist tätig?

      Mitglied werden und Presseausweis beantragen

      Mitglieder der bdfj müssen ihre zweitberuflich journalistische Tätigkeit nachweisen und können dann einen anerkannten Presseausweis und ein PKW-Schild erhalten. Die Ausstellung erfolgt kostenlos. Exklusiv in Deutschland stellt die bdfj auch einen Internationalen Presseausweis (IAJ) aus. Damit wird Journalisten ein Werkzeug in die Hand gegeben, welches die Arbeit insbesondere im Ausland erleichtert. Im Gegensatz zu anderen großen Journalistenverbänden stellt der Berufsverband den Internationalen Presseausweis samt PKW-Schild auch an Nicht-Mitglieder aus. Weitere Infos finden Sie hier.


      Sie haben Fragen zum Presseausweis?

      Alle Informationen zum Presseausweis auf einer Seite

      Der Presseausweis - Unschätzbares Hilfsmittel

      Der Presseausweis ist ein wichtiges Hilfsmittel für Journalisten, unabhängig davon, ob diese haupt- oder nebenberuflich tätig sind. Er erleichtert die Legitimation gegenüber Veranstaltern, Behörden oder Unternehmen und ist damit ein wichtiges Instrument der Pressefreiheit in Deutschland. Hier finden Sie alle Fragen zum deutschen sowie Internationalen Presseausweis in einer Zusammenfassung


      Mastercard Gold exklusiv für Mitglieder

      PressCreditCard

      Die Mitgliedschaft in dem Berufsverband beinhaltet einen geldwerten Vorteil: die exklusive und kostenfreie PressCreditCard. Dabei handelt es sich um eine gebührenfreie MasterCard Gold, welche ausschließlich für die Journalisten von DPV und bdfj sowie deren Lebenspartner erhältlich ist.

      Für weitere Informationen bitte hier klicken.