Journalistenzentrum Deutschland

DPV Mitorganisator der International Journalism Conferenz 2017

26.10.2017

Der DPV ist Mitorganisator der International Journalism Conferenz 2017, welche vom 9. bis 11. Dezember in Südost-Asien stattfinden wird. Internationale Referenten und Journalisten tauschen Erfahrungen aus und diskutieren in Lahore/Pakistan, um zu Verbesserungen des bestehenden Status Quo zu kommen. Denn das Veranstaltungsland steht Pakistan steht an der Spitze der Länder, in welchen die meisten Journalisten in Ausübung ihres Berufs ermordet werden. Warum ist das so, wie kann dieser Tatsache begegnet werden? Aktuelle Morde und Mordsversuche an Medienmachern in Europa bringen das Thema in dem Publikumsmedien zusätzlich auf die Agenda: Pakistan verfügt seit längerem über eine breite Medienvielfalt. Aber wie groß ist der Bedarf an mehr Ausbildung für Journalisten? Wie können sich pakistanische Medienschaffende effektiver vor Mordanschlägen schützen? Wie wird die Flüchtlings- und Migrationswelle in Südost-Asien publiziert? Was können europäische Medien daraus lernen? Die Geister, die ich rief... die Nordkorea-Krise und ihre unterschiedliche Bewertung in den Medien. Interessenten können sich ab dem 6. November 2017 unter www.pressereisen.org informieren und für eine Pressereise inklusiv Kongressteilnahme anmelden.

Strategien zur Umsetzung von Medieninteressen

07.10.2017

Mitarbeiter, Pressesprecher und Fachgruppenleiter von DPV und bdfj treffen sich in Recklinghausen, um die Strategiegespräche zur zukünftigen Umsetzung der Interessen der Berufsgruppe Journalisten fortzusetzen. Im Fokus stehen Fragen praktischer Natur wie auch die Durchsetzung gegenüber Dritten. Das Journalistenzentrum Deutschland steht im Dialog mit anderen Branchenverbänden, Politik, Öffentlichkeit und vor allem Journalisten, um ergebnisorientiert, praxisnah und effektiv die Entwicklung sowie die Pflege der Berufslandschaft zu unterstützen. DPV und bdfj sind kompetenter Ansprechpartner rund um das Thema "Journalismus" und unterstützt Gerichte, Ministerien und Behörden mit ihrem Fachwissen. Die Verbände erstellen Gutachten ebenso wie fachliche Stellungnahmen.

Treffen mit afghanischem Botschafter

04.10.2017

Vorstandsvertreter und Fachgruppenleiter treffen sich in Berlin mit dem Botschafter der Republik Afghanistan, um sich über kommende Pressekontakte auszutauschen. Im Mittelpunkt stehen die Themen Organisation Pressereisen, Kontakte zu Medien, Politik und Universitäten sowie Journalistenaustausch und -weiterbildung. Botschafter Ali Ahmad Jalali war und ist auch heute noch journalistisch tätig, u.a. als Kommentator für CNN, ABC, FOX News, MSNBC oder NBC. Daher trafen die Wünsche und Fragen von DPV und bdfj auf offene Ohren.

18. Radsport-Weltmeisterschaft der Journalisten

28.09.-02.10.2017

Zum ersten Mal findet die Weltmeisterschaft der Journalisten in Deutschland statt. Wie in den Vorjahren unterstützen DPV und bdfj Kollegen, um mit dem schweißtreibenden Sport Deutschland zu repräsentieren und um internationale Kontakte zu knüpfen. Veranstaltungsort der 18. World Press Cycling Championships ist Bad Dürrheim im Schwarzwald. Die Medien-Radsportler profitieren dabei von der idealen und hoch professionellen Infrastruktur der Veranstaltung Riderman. Wir gratulieren zu Plätzen im Mittelfeld von Journalisten aus der ganzen Welt.

Neues Gesetz bedroht Meinungs- und Pressefreiheit

01.10.2017

Heute tritt ein Gesetz in Kraft, welches nach Meinung vieler Experten schwerwiegende Grundrechtseingriffe ermöglicht. Bei einer Anhörung im Bundestag erklärten gleich 7 von 10 Sachverständigen das Netzwerkdurchsetzungsgesetz für verfassungswidrig. Außerdem "bedrohe es die Meinungs- und Pressefreiheit". In die gleiche Kerbe schlägt der UN-Sonderberichterstatter für Meinungsfreiheit in einem offenem Brief: "...das Gesetz gefährdet die Menschenrechte auf Meinungsfreiheit und Privatsphäre. Im Zweifel würden Internetfirmen auch legale Inhalte löschen." Mit Äußerungen, welche nicht strafrechtlich relevant sind, muss man sich im Zweifelsfall auch online argumentativ auseinandersetzen. Wenn aber durch dieses Gesetz die Praxis entsteht, solche Äußerungen zu verbieten und zu zensieren, sind Grundrechte wenig wert. DPV und bdfj haben früh über die Schwächen und Eingriffe informiert und sich gegenüber den Ministerien entsprechend positioniert. Die Berufsverbände werden sich auch in Zukunft im Sinne der Meinungsfreiheit dahingehend engagieren, dass diese Verordnung wieder außer Kraft tritt. 

Kolumnist Kadri Gürsel aus Untersuchungshaft entlassen

26.09.2017

Eine Woche vor seiner Verhaftung spekulierte der türkische Journalist gegenüber Vertretern des Journalistenzentrum Deutschland, dass das Risiko einer Festnahme bei seiner Rückkehr in die Türkei hoch sei - leider nicht unbegründet, wie sich herausstellte. Nach 11 Monaten in Untersuchungshaft wurde er nun vorläufig freigelassen. DPV und bdfj hatten sich, auch gemeinsam mit dem International Press Institute (IPI), entschieden für seine Freilassung eingesetzt. Gürsel betonte, dass Journalisten nicht wie Terroristen behandelt werden dürfen, wenn sie ihrem Recht auf freie Berichterstattung nachkommen. Er verwies darauf, dass noch über 150 weitere Medienschaffende in der Türkei im Gefängnis sitzen. Vertreter des Journalistenzentrum Deutschland, welche gleichzeitig im Vorstand von IPI-Deutschland engagiert sind, werden die Situation weiterhin genau beobachten.

Laufkötter: "Berechtigte Interessen von Journalisten durchsetzen"

01.08.2017

Vorstand und Presseabteilung des Journalistenzentrum Deutschland verfolgen in langen Gesprächsrunden alle Möglichkeiten, um die "berechtigten Interessen von Journalisten durchzusetzen" (Originalton Christian Laufkötter, Pressesprecher). Dabei wird vereinbart, die Interventionsmöglichkeiten gegenüber Politik und Gesellschaft auszubauen. Schon bisher werden regelmäßig Abgeordnete über die Belange der Medien informiert, Veranstaltungen im In- und Ausland zur Kontaktpflege besucht und zahlreiche Presseverteiler genutzt.

Routinemäßige Überprüfung der journalistischen Tätigkeit gestartet

25.07.2017

Die Berufsverbände haben heute die routinemäßige Überprüfung der haupt- (DPV) bzw. zweitberuflich (bdfj) journalistischen Tätigkeit eingeleitet. Denn Journalisten brauchen für ihre tägliche Arbeit einen Presseausweis, der nach nachvollziehbaren Kriterien ausgestellt wird. Als Berichterstatter erfüllen sie eine wichtige gesellschaftspolitische Funktion. So haben sie Sachverhalte oder Vorgänge öffentlich zu machen, deren Kenntnis für die Gesellschaft von allgemeiner, politischer, wirtschaftlicher oder kultureller Bedeutung ist. Durch ein umfassendes Informationsangebot in allen publizistischen Medien sollten Journalisten die Grundlage dafür schaffen, dass jeder Bürger die in der Gesellschaft wirkenden Kräfte erkennen und am Prozess der politischen Meinungs- und Willensbildung teilnehmen kann. Dies sind Voraussetzungen für das Funktionieren des demokratischen Staates. Mitglied in DPV oder bdfj kann deshalb nur werden, wer seine Profession als Journalist nachweist. Die Mitgliedschaft ist ein Erkennungsmerkmal für professionelle Medienmacher.

DPV und bdfj wieder Partner für den Presseball Berlin 2018

27.06.2017

Seit 1872 gehört der Presseball Berlin, der als Wohltätigkeitsveranstaltung zugunsten notleidender Journalisten ins Leben gerufen wurde, zu den schönsten und wichtigsten Begegnungsplattformen für Persönlichkeiten aus der internationalen Medienwelt sowie von relevanten Exponenten aus Wirtschaft, Kultur, Politik, PR, Werbung und Kommunikation. Gleichzeitig ist der Presseball auch ein Ball der Interkulturalität, Künstler und Schriftsteller, die diesem Abend das besondere Flair verleihen. Nach einem hervorragenden diesjährigen Fest sind DPV und bdfj auch im kommenden Jahr wieder als Kooperationspartner dabei. Am 13. Januar 2018 geht die Geschichte weiter.

Engagement für journalistische Interessen auf Wirtschaftstag

27.06.2017

Unter Beteiligung der Bundeskanzlerin findet in Berlin der Wirtschaftstag 2017 statt. Vertreter des Journalistenzentrum Deutschland stehen als geladene Gäste im Austausch mit Politik und Wirtschaft, um die Interessen von Medienschaffenden in die zahlreichen Diskussionen einzubringen. Der Wirtschaftstag gilt Jahr für Jahr als eines der hochkarätigsten Foren für die Begegnung und den Austausch von Politik, Wirtschaft und Wissenschaft zu aktuellen wirtschaftspolitischen Themen. Ganz bewusst stellt die Veranstaltung deshalb wichtige Zukunftsthemen, die über die künftige Wettbewerbsfähigkeit entscheiden, in den Fokus.