Journalistenzentrum Deutschland

Branchentreff Literatur

30.11.-2.12.2018

Auf dem dritten Branchentreff Literatur werden branchenrelevante Themen durchleuchtet und im Rahmen von Workshops, Panels, Vorträgen und anderen Veranstaltungsformaten diskutiert. So wird besprochen, inwieweit Formen von Kooperation für das leichtere Erreichen medialer und ökonomischer Wahrnehmungsschwellen sorgen. Daneben bietet die Veranstaltung auch den teilnehmenden Kollegen des Journalistenzentrum Deutschland eine Gelegenheit, sich mit Kollegen und anderen Akteuren der freien Literaturszene zu vernetzen. Eine Verlagsausstellung rundet das Programm ab und macht Literatur im physischen Sinne sichtbar.

Gespräche von Vorstand und Fachgruppenleitern über Ausbau der Mitgliedsleistungen

17.-18.11.2018

Vertreter der Berufsverbände und deren Fachgruppenleiter treffen sich, um über einen Ausbau der Leistungen für die Journalisten zu beraten. DPV und bdfj ist es wichtig, den regelmäßigen Austausch zwischen Medienschaffenden zu forcieren. Die Fachgruppenleiter unterstützen den professionellen und lebendigen Wissenstransfer, den Dialog und die Vernetzung der Mitglieder untereinander.

Sicherung der Ausstellung eines Presseausweises nach nachvollziehbaren Kriterien

30.10.2018

Journalisten brauchen für ihre tägliche Arbeit einen Presseausweis, der nach nachvollziehbaren Kriterien ausgestellt wird. Deshalb haben die Journalistenverbände DPV und bdfj bereits vor Jahren in Zusammenarbeit mit Verwaltungsexperten eine verpflichtende Arbeitsanweisung (im öffentlichen Dienst auch „Dienstanweisung“ genannt) hinsichtlich des Verfahrens zur Ausstellung und Vergabe von Presseausweisen erstellt. Die Komplexität von Arbeitsaufgaben, die zunehmende Arbeitsteilung und die Qualitätssicherung machen es erforderlich, einzelne betriebliche Arbeitsabläufe genau vorzugeben. Die Arbeitsanweisung ist auch ein Schritt dazu, die qualitativ hochwertigen Abläufe zur Annahme oder Ablehnung von Anträgen bei DPV und bdfj transparent und genau nachvollziehbar darzulegen. Mit ihrer Existenz sorgen die Verbände dafür, dass Journalisten die uneingeschränkte Wahlfreiheit ihrer Berufsorganisation ganz im Sinne einer demokratischen Pluralität möglich ist. Arbeitsanweisungen sichern einen reibungslosen und gleichbleibenden Arbeitsablauf. Sie regeln die Aufgabenstellung, die Arbeitsmethode, den zeitlichen und räumlichen Arbeitsvorgang, den Einsatz geeigneter Arbeitsmittel und die Bearbeitung der Arbeitsobjekte. Unsere Arbeitsanweisungen zielen auf eine einheitliche Durchführung der Arbeitsschritte, Verringerung der Fehlerquote, Sicherung der Arbeitsqualität und Arbeitssicherheit, Kostenersparnis und eine homogene Einarbeitung neuer Mitarbeiter ab. Sie vervollständigen die Verfahrensanweisungen und stellen die verbindliche Regelung für die jeweiligen Arbeitsabläufe dar mit Angabe der Arbeitsmethode, des räumlichen und zeitlichen Ablaufs und der zu benutzenden Arbeitsmittel und Unterlagen. Unter dem Hintergrund ständiger Selbstkontrolle wurde an dem internen Dokument aktuell eine Aktualisierung vorgenommen.

International Press Institute und Journalistenzentrum Deutschland fordern Merkel und Macron auf, gegenüber türkischen Präsidenten das Problem der inhaftierten Journalisten anzusprechen

25.10.2018

Das vom Journalistenzentrum Deutschland unterstützte International Press Institut (IPI) hat Bundeskanzlerin Angela Merkel und den französischen Präsidenten Emmanuel Macron aufgefordert, die Einschüchterung  und Inhaftierung von Journalisten in der Türkei bei dem Gipfeltreffen mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan Ende des Monats in Istanbul offen zur Sprache zu bringen. Bei den Gesprächen, an dem auch der russische Präsident Wladimir Putin teilnehmen wird, geht es vorrangig um den Krieg in Syrien. Der Gipfel findet inmitten des internationalen Aufruhrs über die Ermordung des saudischen Journalisten und Aktivisten Jamal Khashoggi im saudischen Konsulat in Istanbul statt. "In den vergangenen Wochen hat die Türkei doppelte Standards in Bezug auf die Pressefreiheit und die Sicherheit von Journalisten verlauten lassen. Während IPI anerkennt, dass die türkischen Behörden Antworten auf die grausame Ermordung des saudi-arabischen Journalisten Jamal Khashoggi verlangt haben, sollte dieser Vorfall nicht von der Tatsache ablenken, dass die Türkei weiterhin nicht nur Journalisten schikaniert und inhaftiert, sondern diese auch im Ausland verfolgt und in Besorgnis versetzt", sagte die Direktorin von IPI, Barbara Trionfi, in ihrem Schreiben an die Regierungschefs. In der Türkei befinden sich gegenwärtig mehr als 160 Journalisten im Zusammenhang mit ihrer Arbeit hinter Gittern. Die meisten dieser Journalisten sind wegen Verbrechen im Zusammenhang mit Terrorismus angeklagt. Die Verfahren basieren auf Artikeln oder Social-Media-Postings, welche die türkische Regierung kritisieren. "IPI hat die gerichtlichen Verfahren gegen diese Journalisten genau verfolgt und an zahlreichen Gerichtsverfahren in verschiedenen türkischen Städten persönlich teilgenommen. Unsere Beobachtungen und Untersuchungen zeigen, dass den inhaftierten Journalisten routinemäßig die Grundrechte der Angeklagten sowie die Garantien für einen fairen Prozess gemäß Artikel 6 der Europäischen Menschenrechtskonvention vorenthalten werden. Es ist wichtig, dass Sie sich entschieden für die Rechtsstaatlichkeit und die Grundrechte in der Türkei einsetzen“, appellierte Trionfi. Es ist wichtig, dass die Türkei in die Gruppe der Nationen zurückkehrt, die die Pressefreiheit und die Rechtsstaatlichkeit respektieren. Dafür müssen alle inhaftierten Journalisten freigelassen werden. Außerdem muss dafür gesorgt werden, dass jeder Journalist, gegen den Anklage erhoben wird, von einer unabhängigen Justiz fair behandelt wird. IPI ist ein weltweites Netzwerk von Redakteuren, Medienvertretern und führenden Journalisten im Engagement für Pressefreiheit. Vertreter des Journalistenzentrum Deutschland sitzen im Vorstand von IPI-Deutschland.

DPV und bdfj Schirmherren des Institute of Journalism (IOJ)

22.09.2018

Die Idee zur Gründung einer Weiterbildungseinrichtung für Journalisten in Südasien entstand während einer von DPV und bdfj veranstalteten Pressereise im Jahr 2016. Der Bedarf an praktischem Training für Berichterstatter in Pakistan und den umliegenden Ländern war sichtbar und wurde von den Medienhäusern ebenso wie von den Kollegen vor Ort an uns herangetragen. Als Folge verfolgten Aamir Rafique, seines Zeichens unter anderem Secretary General der Foundation for Promotion of Academic Collaboration, und der Fachgruppenleiter für Internationale Beziehungen, Shams-Ul-Haq, die Errichtung eines privaten Instituts für Journalismus. Das Journalistenzentrum Deutschland freut sich, jetzt mit den Trägerverbänden DPV und bdfj als Schirmherr des „Institute of Journalism (IOJ)“ mit Sitz in Lahore einen Beitrag zur Presse- und Meinungsfreiheit sowie zu mehr Qualität im Journalismus beitragen zu können. Mit dem IOJ wurde eine Plattform geschaffen, welche Training, Innovation, Forschung und Unterricht auf dem Feld des praktischen Journalismus etabliert. Weitere Ziele sind die Aus- und Weiterbildung im Mediensektor auf nationaler und internationaler Ebene, die Veranstaltung von Seminaren und Workshops, der Aufbau eines Netzwerkes lokaler und ausländischer Journalisten sowie die Förderung der Interaktion zwischen den Kollegen auch durch die Organisation internationaler Studienaufenthalte. Um die Synergien zu nutzen, hat der Vorstand des von DPV und bdfj gegründeten German-European Institute of Journalism empfohlen, die Geschicke des Institutes bei der nächsten Versammlung ebenfalls in die Hände der Gründer des IOJ zu geben.

Treffen von Vertretern mehrerer Journalistenverbände

05. - 09.09.2018

Auf Initiative von DPV und bdfj treffen sich Vertreter verschiedener Journalistenverbände in der polnischen Hauptstadt Warschau. Die Vertiefung und der Ausbau der internationalen Beziehungen werden dabei untersucht, um zukünftig noch schlagkräftiger die Interessen der Medienschaffenden zu vertreten. Als Ergebnis steht die Umsetzung zahlreicher praxisnaher Vereinbarungen.

Presseratgeber „Das Journalisten-Visum“ in Neuauflage erschienen

22.08.2018

Viele Kollegen müssen beruflich, häufiger oder seltener, für längere oder kürzere Aufenthalte ins Ausland reisen. Beispielsweise für die USA, China, Kuba, Russland sowie einige andere Staaten muss dazu vorab ein besonderes Journalisten- bzw. Pressevisum beantragt werden. Die im deutschsprachigen Raum wohl einzigartige Publikation „Das Journalisten-Visum“ beschreibt das Procedere und benennt die Länder samt Anlaufstellen und Besonderheiten. Besonders ausführlich wird die Beantragung für die Vereinigten Staaten beschrieben, ein Land, in das viele Berichterstatter reisen. Zudem ist das Verfahren hier zwar aufwendig, aber verhältnismäßig transparent. Bei dem Gesuch zwecks Erlaubnis der Berufsausübung und Einreise handelt es sich grundsätzlich um Einzelfallentscheidungen der Konsulate. Die Voraussetzungen ändern sich ständig und sind nicht selten dem Ermessensspielraum des Botschaftsbeamten unterworfen. Umso wichtiger ist es, auf Grundsätzliches vorbereitet zu sein. Dieser von DPV und bdfj herausgegebene Presseratgeber erleichtert Medienmachern ihre Arbeit und stellt eine Handlungshilfe zur Verfügung. Wir haben die Schrift aktualisiert sowie um zahlreiche Länder erweitert und stellen sie wie üblich allen Kollegen kostenfrei zur Verfügung (Presseratgeber Nr. 8515).

Das Medienmagazin journalistenblatt 3-18 erscheint

08.08.2018

Die heute erschienene Ausgabe des Medienmagazins journalistenblatt bietet wieder zahlreiche spannende und informative Beiträge. Neben der aktuellen politischen Großwetterlage, die zwischen Kaltem Krieg, Handelskrieg und realen Kriegsdrohungen hin und her schwankt, zeigt sich nach Auffassung des Makrosoziologen Prof. Dr. Steffen Mau auch eine zunehmende Entmenschlichung durch die zunehmende Digitalisierung. Im Interview mit dem Journalistenblatt zeichnet er ein beklemmendes Szenario für die kommenden Jahre – aber durchaus mit einem Licht am Ende des Tunnels. Das Gespräch ist ab Seite 4 zu finden. Reporter ohne Grenzen ermittelt in jedem Jahr die „Fotos für die Pressefreiheit“. Der jüngst erschienene Bildband zeigt wieder eindrucksvoll, was die Welt bewegt. Ab Seite 14 zeigen wir Ihnen einige der – für uns – einprägsamsten Bilder. Der Bundesverband der Freien Berufe e.V. (BFB) vertritt als Spitzenverband die Interessen der Freien Berufe, darunter auch die der freiberuflichen Berichterstatter. Der DPV ist dort als einziger Journalistenverband vertreten. BFB-Präsident Prof. Dr. Wolfgang Ewer wirft einen Blick auf das Berufsbild des Journalisten aus der Sicht des Verbands – und zollt den Journalisten ab Seite 20 seinen Respekt. Die spannenden Themen des Medienmagazins finden Sie HIER.

Ab sofort findet die telefonische Rechtsberatung jede Woche statt

02.08.2018

Um die Meinungs- und Pressefreiheit zu wahren, müssen wir häufig für unser Recht kämpfen. Auch deshalb stehen die Berufsverbände DPV und bdfj ihren Mitgliedern seit Jahrzehnten mit eigenen Justitiaren beratend zur Seite. Aufgrund der erheblichen Nachfrage nach Inhalten zu dem Thema findet die Rechtsberatung ab sofort an jedem Donnerstag von 12.00 bis 14.00 Uhr telefonisch statt (sowie natürlich weiterhin jederzeit schriftlich vorab). Trotz eines niedrigen Mitgliedsbeitrages bekommen Journalisten zielgerichtete Auskünfte, was in vielen Fällen den weiteren teuren Gang zum Anwalt erspart. Zumal unsere Berater einen auf unsere Berufsgruppe zugeschnittenen Service anbieten. Die Rechtsberatung gibt Orientierungshilfen bei Themen aus den Bereichen Journalismus & Medien.

DPV und bdfj überarbeiten ihre medienpolitischen Thesen

13.07.2018

Aus aktuellem Anlass haben die Journalistenverbände DPV und bdfj ihre medienpolitischen Thesen überarbeitet. Besonders zu erwähnen sind dabei die Ausführungen zum Thema Datenschutz. Die Berufsverbände engagieren sich damit weiterhin vorbehaltlos für die Meinungs- und Pressefreiheit.